Krimiführer durch das mörderische Münster
Auf Verbrecherjagd mit Wilsberg, Boerne und Thiel

Münster, die Stadt der Hochschulen und die Metropole der Fahrräder. Aber die Stadt gilt auch als Hochburg des Verbrechens, zumindest wenn es nach TV-Einschaltqouten geht. Wer will, kann die Stadt jetzt auf den Spuren von Wilsberg und Tatort erkunden.

Montag, 01.10.2018, 17:05 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 16:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 17:05 Uhr
Krimiführer durch das mörderische Münster: Auf Verbrecherjagd mit Wilsberg, Boerne und Thiel
Leonard Lansink, besser bekannt als Privatdetektiv Georg Wilsberg, mit den neuen Broschüren der Stadt Foto: Stadt Münster

Münster, die Krimistadt. Privatdetektiv Georg Wilsberg ( Leonard Lansink ) und das Ermittlerduo Boerne und Thiel ( Jan-Josef Liefers und Axel Prahl) flimmern seit Jahren erfolgreich über die Fernsehbildschirme. Wenn neue Folgen gedreht werden, sind die Teams häufig - wenn auch längst nicht immer - in Münster unterwegs. Vom Schloss über den Aasee bis zum Alten Steinweg, die Drehorte der vergangenen Jahre liegen im gesamten Stadtgebiet verteilt.

Münster Marketing hat jetzt eine überarbeitete Broschüre herausgegeben, die dabei hilft, die Stadt auf den Spuren von Wilsberg und Tatort zu erkunden. Zwischen den Fernsehabenden mal schauen, an welchen Orten die TV-Ermittler in der jüngsten Folge eine Leiche entdeckt oder Blutspuren gesichert haben? Kein Problem. Die Broschüre der Stadt trägt den Namen "Krimiführer" und führt alle bisherigen Drehorte auf.

Stadtplan hilft bei der Orientierung

Ob Prinzipalmarkt, Allwetterzoo, Schloss, Domplatz oder das bekannte Antiquariat Solder - die aufgeführten Schauplätze führen einmal durch die Innenstadt. Um alle zu finden, hat das Münster Marketing einen Stadtplan beigefügt, alle Drehorte sind dort eingetragen. Außerdem sind alle Stellen in alphabetischer Reihenfolge - von A wie Aasee bis Ü wie Überwasserkirche - mit einem Foto abgebildet. Zu jedem Schauplatz stehen einige Sätze dazu, welche Rolle das Gebäude oder der Platz in den Folgen eingenommen hat - und was ihn im wahren Leben ausmacht.

Ein Beispiel gefällig? Der Bispinghof ist im wahren Leben ein Gebäude der Universität. Hier studieren hauptsächlich Romanisten, Slawisten und Erziehungswissenschaftler. Die Wilsberg-Macher haben aus dem Backsteingebäude ein Polizeirevier gemacht. Dafür wurde, so heißt es in der Broschüre, sogar extra eine Telefonzelle im Hof aufgestellt.

Hier gibt es den "Krimiführer"

Neben Schauplätzen und Stadtplan hat der "Krimiführer" zudem Informationen zu den Figuren aus den beliebten Krimiserien zu bieten. Der "Krimiführer" ist kostenlos in der Münster-Information an der Heinrich-Brüning-Straße 9 erhältlich und auch online auf der Homepage der Stadt zu finden.

Krimidrehorte vom Tatort und Wilsberg

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  • Das Antiquariat Solder dient als Dreh- und Angelpunkt von Wilsberg.

    Foto: Markus Lehmann
  • Bei Wilsberg und im Tatort eignet sich der Aasee für dramatische Auftritte und um eine Leiche unter- und auftauchen zu lassen.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Aaseitenweg ist auch ein bekannter Drehort.

    Foto: Peter Imkamp
  • Der Allwetterzoo diente dem Tatort-Team bereits als Drehort.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auch der Alte Steinweg ist hin und wieder im Fernsehen zu sehen.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch grüne Umgebung schützt im Film nicht vor Verbrechen.

    Foto: Julia Erdmann
  • Die Diözesanbibliothek diente bereits als Bankgebäude oder Firmenzentrale.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch der Erbdrostenhof wurde schon zum Drehort.

    Foto: Markus Lehmann
  • Prinzipalmarkt und Lambertikirche sind stets untrügliche Zeichen dafür, dass auch wirklich in Münster gedreht wurde.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch im LWL Museum am Domplatz haben die TV-Spürnasen schon ermittelt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Auch der Rathausinnenhof war schon ein Drehort.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Steinbrücke, die am Spiekerhof über die Aa führt, war ebenfalls schon ein Drehort.

    Foto: Peter Imkamp
  • Wilsbergs Kumpel Ekki Thalkötter geht in "Münsters Finanzamt" seinen beruflichen Pflichten als Steuerprüfer nach.

    Foto: Annika Wienhölter
  • Der Stadthausturm spielte im Tatort und bei Wilsberg bereits zentrale Rollen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Stubengasse war ebenfalls schon Drehort für Tatort und Wilsberg.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Überwasserkirche rückt recht häufig ins Bild, unter anderem, weil Wilsberg "sein" Antiquariat direkt gegenüber hat.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Prinzipalplatz von Münster ist immer ein Teil im Tatort und Wilsberg Krimi.

    Foto: Markus Lehmann
  • Auch von diesem Winkel aus wird der Prinzipalplatz gerne genutzt.

    Foto: Markus Lehmann
  • In Münsters Szene-Hafen ist Wilsbergs Patentochter als Rechtsanwältin tätig.

    Foto: Markus Lehmann
  • Der Friedensaal diente schon als Drehort für beide Krimis.

    Foto: Markus Lehmann
  • Das Amtsgericht musste in den älteren Wilsberg-Folgen als Stadtverwaltung herhalten.

    Foto: Markus Lehmann
  • Dieses Universitätsgebäude dient im Wilsberg als Polizeirevier.

    Foto: Markus Lehmann
  • Bei einem Tatort wurde der Hafen-Kran in einer Schluss-Szene verwendet.

    Foto: Markus Lehmann
  • Der alte Sitz des Aschendorff-Verlages diente im Tatort als eine Großbäckerei.

    Foto: Markus Lehmann
  • Im Bankhaus Lampe war im Tatort ein Priesterseminar untergebracht.

    Foto: Markus Lehmann
  • Auch die Redaktionszentrale der WN war schon Drehort für eine Wilsberg-Folge.

    Foto: Markus Lehmann
  • Das Universitätsschloss wird gerne als Drehort von beiden Münsterkrimis verwendet.

    Foto: Markus Lehmann
  • Der Domplatz ist ein gern genutzter Hintergrund für beide Krimis.

    Foto: Markus Lehmann
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