Jubiläums-Rudelsingen im Jovel
Kaum jemand blieb sitzen

Münster -

Auch bei der Jubiläumsausgabe des Rudelsingens kam das Publikum wieder in Scharen, um gemeinsam mit den Musikern auf der Bühne bekannte Songs zu schmettern.

Montag, 01.10.2018, 15:20 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 13:56 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 15:20 Uhr
Ob Rock, Chanson oder Schlager: Beim Jubiläums-Rudelsingen im Jovel hielt es niemand lange auf den Sitzen, als Musikerteams gemeinsam mit dem Publikum bekannte Stücke anstimmten.
Ob Rock, Chanson oder Schlager: Beim Jubiläums-Rudelsingen im Jovel hielt es niemand lange auf den Sitzen, als Musikerteams gemeinsam mit dem Publikum bekannte Stücke anstimmten. Foto: Claus Röttig

Es war ungewöhnlich, und bei manchem kamen wohl unangenehme Erinnerungen an den Lateinunterricht wieder hoch: Beim Jubiläums-Rudelsingen im Jovel gab es auf einmal die unbekanntere Variante von „Der Hahn ist tot” – auf Latein. „ Gallus noster mortuus” klang es auf einmal aus den zahllosen Kehlen, die sich sogar schon auf der Empore verteilt hatten.

Organisator und Erfinder des Rudelsingens, David Rauterberg, war mehr als zufrieden mit den „Fischerchören 3.0”: „Mich überrascht und erstaunt es immer wieder, wie viele unterschiedliche Menschen zum Singen kommen.“ Denn eigentlich wolle jeder singen, allein es fehle an dem entsprechenden Rahmen. „Den schaffen wir seit sieben Jahre deutschlandweit – und die Menschen haben einfach Freude, wenn sie zu unseren Veranstaltungen kommen.”

Das Konzept ist so einfach wie genial: Musiker und Sänger stehen auf der Bühne, singen Gassenhauer von „Für mich soll es rote Rosen regnen“ über „Leev Marie“ bis „Here I go again“. Die Liedtexte, die sonst nur die wenigsten in petto haben, werden auf einer großen Leinwand angezeigt. Und jeder kann nach eigenem Bedürfnis und eigener Lautstärke mitsingen. „Es ist immer ein großer Blumenstrauß, den unsere Musiker so zeigen“, erklärte Rauterberg, der das Rudelsingen in Münster erfunden hat.

Jubiläums-Rundelsingen im Jovel

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  • Jubiläums-Rundelsingen im Jovel Foto: Claus Röttig
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Doch dieses Mal war das Singen etwas ganz Besonderes: Denn Musiker aus ganz Deutschland waren nach Münster gekommen. Manche der zehn Gruppen reisten sogar vom Bodensee oder aus dem Odenwald an, um zwei oder drei Stücke zu singen. „So etwas veranstalten wir einmal im Jahr, damit wir uns alle zumindest einmal sehen“, lachte Rauterberg, der auch selber Musik machte. Doch auch dabei gehe es immer um das gemeinsame Singen. „Der Reiz ist einfach, dass es kein klassisches Konzert ist, sondern man agiert mit dem Publikum, und der Auftritt wird so sehr persönlich.“

Dazu trugen auch die Besucher nach Kräften bei, und niemanden hielt es auf den Sitzen. Sei es nun „Piano Man”, „New York” oder „La Bamba”, das Konzept ging auf. „Wir wollen einfach ein bisschen gute Laune machen und niemanden ausschließen“, sagte Rauterberg.

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