Westfälisches Pferdemuseum
Ausstellung „Die Rückkehr des Wolfes“ wird verlängert bis zum 7. Oktober

Münster -

Nordrhein-Westfalen hat erste Wolfsgebiete ausgewiesen. Der Wolf kommt also auch nach Nordrhein-Westfalen zurück. Mit "Die Rückkehr des Wolfes" ist auch eine Ausstellung im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo überschrieben. Gerade ist sie verlängert worden.

Montag, 01.10.2018, 17:35 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 17:18 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 17:35 Uhr
Westfälisches Pferdemuseum: Ausstellung „Die Rückkehr des Wolfes“ wird verlängert bis zum 7. Oktober
Foto: Michael Hamann

Die Ausstellung "Die Rückkehr des Wolfes" wird bis zum 7. Oktober verlängert. Seit August haben rund 11 000 Menschen die Ausstellung besucht, schreibt der Zoo in einer Pressemitteilung. „Der große Publikumszuspruch hat uns gezeigt, wie aktuell das Thema und wie wichtig die Aufklärung über das Wildtier Wolf ist“, so Sybill Ebers , Direktorin des Westfälischen Pferdemuseums. „Die Debatte um Wölfe in Deutschland ist derzeit emotional so aufgeladen wie vermutlich seit über 100 Jahren nicht. Wir sind froh, dass wir als zoologische Einrichtung unseren Besuchern eine aktuelle, faktenbasierte Darstellung der Sachlage bieten können, die sowohl für Erwachsene als auch insbesondere für Kinder hervorragend aufgearbeitet ist“, ergänzt Dr. Dirk Wewers, Kurator im Allwetterzoo Münster.

Die Debatte um Wölfe in Deutschland ist derzeit emotional so aufgeladen wie vermutlich seit über 100 Jahren nicht.

Dr. Dirk Wewers, Kurator

Biologie und Verhalten freilebender Wölfe

Die vom Nabu NRW konzipierte Ausstellung informiert über Biologie und Verhalten freilebender Wölfe, stellt aktuelle Ergebnisse der Freilandforschung vor und bietet durch interaktive Elemente eine spielerische Annäherung an das Thema Wolf. Besucher der Ausstellung erfahren, wie sich Trittsiegel von Hund und Wolf unterscheiden, warum Wildbiologen den Kot von Wölfen so schätzen, oder wie man mit Hunden Nutztiere schützen kann. Zusätzliche Module widmen sich der Geschichte der Domestikation des Wolfes und versuchen Antworten auf Fragen zum Umgang mit dem Wolf und zum richtigen Verhalten bei Wolfsbegegnungen für Spaziergänger mit Hund oder Reiter zu Pferd zu geben.

Die von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderte Ausstellung soll dazu beitragen, die Menschen vor der dauerhaften Rückkehr der Wölfe auf deren Anwesenheit vorzubereiten und so die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter zu stärken.

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