1. Foto-Marathon mit 84 Teilnehmern
Die Stadt neu entdeckt

Münster -

In Münster hat es am Wochenende den ersten Foto-Marathon gegeben. 84 Teilnehmer gingen dabei, ausgerüstet mit Kamera und Speicherchip, an den Start. Die Ergebnisse sind im November im Freilichtmuseum Mühlenhof zu sehen.

Montag, 01.10.2018, 19:09 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 18:31 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 19:09 Uhr
Zum „Startschuss“ für den ersten Foto-Marathon trafen sich die Teilnehmer jetzt in der Alexianer-Waschküche.
Zum „Startschuss“ für den ersten Foto-Marathon trafen sich die Teilnehmer jetzt in der Alexianer-Waschküche. Foto: Maria Conlan

Am vergangenen Samstag gab es wieder einen Marathon in der Stadt: dieses Mal gehörten allerdings nicht Laufschuhe zur Grundausrüstung, sondern Kamera und Speicherchip. 84 Teilnehmer starteten um 10 Uhr von der Alexianer-Waschküche zum ersten münsterischen Foto-Marathon.

Acht Stunden hatten die Teilnehmer Zeit, zwölf Motive zu den Themen Licht und Schatten auf ihrem Chip festzuhalten. Eine 15-köpfige Crew gab Starthilfe und stattete alle mit Startnummern, Infos und Lunchpaketen aus.

"Irrlicht" und "Licht am Ende des Tunnels"

Beim Unterthema Licht am Vormittag wurden Aufgaben wie „Spot Light Münster“ und „Sonnentanz“ gestellt, am Nachmittag waren die Hobbyfotografen zu Bildthemen wie „Irrlicht“ und „Licht am Ende des Tunnels“ unterwegs.

Deutschlandweit gibt es schon seit 20 Jahren Foto-Marathon-Veranstaltungen. Dank der Fotofreunde Münsterland hat es dieses Ereignis nun auch nach Münster geschafft. Stephan Rosenberger , erster Vereinsvorsitzender, nahm selbst vor fünf Jahren in Hamburg an einem Foto-Marathon teil und diesen in Osnabrück eingeführt.

Eine Stadt neu sehen

Seit seinem Umzug nach Münster feilt er mit 15 Leuten an diesem Event. Für ihn ist dies „echter Tourismus“ und die Chance, eine Stadt neu zu sehen. Dabei hob er das Gruppenerlebnis hervor und den Austausch von Gleichgesinnten. Mit dem Wunsch „viel Spaß“ schickte er alle Fotofreunde auf den Weg. Zwei Drittel der Teilnehmer waren Frauen. Vom Jugendlichen bis zum Rentner reichte das Altersspektrum. Sie kamen aus Köln, Bremen, Osnabrück, Münster und Umgebung.

Aus Coesfeld kam Marlies Prost zu ihrem ersten Foto-Marathon: „Fotografieren ist was anderes als knipsen, immer kommt man weiter, immer entwickelt man sich weiter.“ Sie sah es als eine schöne Herausforderung, in Münster dabei zu sein, was sie sonst nur von Weihnachtsmarktbesuchen kennt.

Ergebnisse werden im Mühlenhof ausgestellt

Nun wird eine dreiköpfige Jury die Gewinner küren, wobei stets alle zwölf Fotos gewertet werden. Die Ergebnisse werden am 17. und 18. November im Freilichtmuseum Mühlenhof ausgestellt.

Die Veranstalter sind glücklich mit dem Erfolg des Tages und planen nächstes Jahr im September eine Neuauflage des Foto-Marathons. „Vielleicht ja auch mal städteübergreifend“, wünschte sich Rosenberger, denn so etwas gäbe es bislang noch nicht.  

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