Im Wolfgang Borchert Theater
"24 Stunden Münster" feiert Premiere

Münster -

„Ich weiß noch nicht, wann ich heute schlafe“, sagte Carola von Seckendorff zur Premiere und leitete zusammen mit Cornelia Kupferschmidt „die Geburtsstunde eines Riesenbabys“ ein. Das Baby der beiden Theatermacherinnen heißt 24 Stunden Theater mit weitaus mehr als 24 Schauspielern und Theaterbegeisterten aus Münster.

Mittwoch, 03.10.2018, 15:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.10.2018, 14:23 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 03.10.2018, 15:00 Uhr
Im Wolfgang Borchert Theater: "24 Stunden Münster" feiert Premiere
Carola von Seckendorff und Cornelia Kupferschmidt eröffnen auf der Bühne "24 Stunden Münster". Foto: Maria Conlan

Nach 1,5 Jahren Vorbereitungszeit fand die Premiere am Dienstag im Wolfgang Borchert Theater statt, dem Ort, wo von Seckendorff vor 16 Jahren als Schauspielerin in Münster begann. 24 Stunden Theater, 24 Stunden verschiedene Münsteraner Geschichten, Münsteraner Orte, Originale, Alltägliches, Besonderes, Eindringliches, Lustiges, Berührendes. Und ein Publikum, das kommt und geht – stündlich ist ein Wechsel möglich. Wer sich nicht traut, das ganze Kartenpaket zu kaufen, kann auch einzelne Tickets an der Abendkasse erwerben, das ist noch an jedem Ort möglich.

Zur Premiere erschienen auch die Hausherren und -damen der anderen Spielorte, Sponsoren, Beteiligte, Unterstützer. Steffi Stephan kündigte ein Benefizkonzert im Jovel an. Die Gruppe Uwaga! wird am 19. Oktober auftreten, um Lücken der Finanzierung zu füllen.

„Grenzen sprengen, Brücken schlagen, was über die Stadt erzählen“, das war der Grundgedanke der Initiatorinnen. Und das Brücken schlagen und Grenzen sprengen funktionierte schon bei der Premiere. Leicht entwickelten sich Gespräche der Zuschauer untereinander und mit den Akteuren. Immer wieder traf man sich in den Umbaupausen im Vorraum. Das Draußen-Magazin hatte einen Infostand aufgebaut, es gab warme Suppe und ein Fass Bier.

"24 Stunden Münster"-Premiere im Wolfgang Borchert Theater

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  • Sektempfang vor der Premiere mit Kupferschmidt, von Seckendorf, Zanger, Dr. Ulrich Peters (Intendant Theater Münster) und rechts Steffi Stephan

    Foto: Maria Conlan
  • Cornelia Kupferschmidt, Carola von Seckendorff, Meinhard Zanger (Intendant Wolfgang Borchert Theater)

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  • Carola von Seckendorff und Cornelia Kupferschmidt eröffnen auf der Bühne 24h Münster.

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  • Stück 1: Das Ensemble stellt sich vor.

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  • Ulrich Bärenfänger als Wilsberg.

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  • Felix Adrian Schäper und Stefan Naszay in "Felix, dann bin ich glücklich".

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  • Niederdeutsche Bühne

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  • Auf dem Turm über Martje Saljé mit Christiane Hagedorn und Steffi Stephan.

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  • Cordula Kahrmann und Beate Reker (Immer nach Hause).

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  • Foto: Maria Conlan
  • Mitglieder der Studiobühne Uni Münster.

    Foto: Maria Conlan

Es herrschte ein Kommen und Gehen, fast Kneipenatmosphäre mit intensiven Theatererlebnissen zwischendurch, mal komisch, mal sehr poetisch, nachdenklich machend und dann auch wieder ein wenig ermüdend, bis das nächste Stück mit überraschenden Aktionen und viel Fantasie die Aufmerksamkeit erneut fesselte. Es fällt schwer, sich irgendwann loszureißen – da bleibt dann der Trost: es geht ja weiter, an einem anderen Ort zu einer anderen, außergewöhnlichen Zeit mit den 24 Stunden, ganz nach eigener Wahl und Einteilung.

Es ist auf alle Fälle ein Projekt, das wesentlich mehr Zuschauer verdient. Die Münsteraner sollten den mutigen und engagierten Theatermachern das Haus einrennen und Schlange stehen für diese außergewöhnliche, innovative und bislang einmalige Theatererfahrung – nicht nur für Münsteraner, versteht sich.

www.24h-ms.de

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