Studierendenzahlen
WWU: Allzeithoch nur knapp verfehlt

Münster -

An der WWU sind im Wintersemester 45 556 Studierende eingeschrieben. 92 mehr, und die Zahl der Studierenden an der Universität wäre so hoch gewesen wie nie zuvor. 5400 Erstsemester sind neu an der WWU, 3200 Erstsemester gibt es an der Fachhochschule.

Sonntag, 14.10.2018, 11:30 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 14.10.2018, 11:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 14.10.2018, 11:30 Uhr
Voll wie selten zuvor: die Hörsäle der Universität Münster
Voll wie selten zuvor: die Hörsäle der Universität Münster Foto: dpa

45 556 Studierende sind zum Beginn des Wintersemesters an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) eingeschrieben. Damit wird nur ganz knapp die höchste Studierendenzahl verfehlt, die je an der WWU gemessen worden ist. Im Wintersemester 1997/1998 waren 45 556 Studierende eingeschrieben – lediglich 91 mehr als in diesem Wintersemester.

„Dass an der WWU mehr als 45 000 Menschen studieren, das hat es seit 1981 erst sechs Mal gegeben“, berichtet Uni-Sprecher Norbert Robers. Zwischendurch war die Studierendenzahl sogar mal unter 36 000 gefallen.

Mehr als 10 000 Münster-Neulinge

Anders als 1997/1998 sei die Universität diesmal gut für den großen Andrang gerüstet, versichert der Uni-Sprecher. „Heute haben wir deutlich mehr Räume und Personal als damals“, so Robers. „Damit können wir die hohe Zahl an Studierenden gut verkraften.“

Rund 5400 Erstsemester haben in den vergangenen Tagen an der WWU ihr Studium aufgenommen, zusammen mit rund 5000 Studierenden, die nach Münster gewechselt sind, macht das mehr als 10 000 Münster-Neulinge allein an der WWU. Die beliebtesten Fächer sind laut Robers Jura, BWL, Kommunikationswissenschaften und Psychologie.

Weniger Erstsemester an der FH

Etwas weniger Erstsemester als in den vergangenen Jahren gibt es an der Fachhochschule (FH) – rund 3200, wie Sprecherin Anne Holtkötter berichtet. Die Gesamtstudierendenzahl liegt damit im Wintersemester 2017/2018 bei 15 060. Allein 3000 Bewerbungen habe es für das Fach Soziale Arbeit und weitere 2000 für ein Wirtschaftsstudium gegeben. Stark sei die Nachfrage aktuell aber auch bei Bauingenieurwesen und Oecotrophologie, berichtet Holtkötter.

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