Die Linke
Jonas Freienhofer verzichtet auf Aufwandsentschädigung

Münster -

Der Linken-Politiker Jonas Freienhofer, Mitglied in der Bezirksvertretung Münster-Mitte, will für den Rest der Legislaturperiode auf seine Aufwandsentschädigung verzichten. Seine Partei kritisierte unterdessen den Umgang mit ihm.

Dienstag, 23.10.2018, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 23.10.2018, 09:00 Uhr
Jonas Freienhofer (5.v.l.) hat bei vielen Sitzungen gefehlt und verzichtet nun auf die Aufwandsentschädigung.
Jonas Freienhofer hat bei vielen Sitzungen gefehlt. Foto: Linke

Jonas Freienhofer (Linke), Mitglied in der Bezirksvertretung Münster-Mitte, will für den Rest der Legislaturperiode, die bis 2020 geht, „freiwillig auf die künftige Auszahlung der mir zustehenden Aufwandsentschädigung verzichten“. Das erklärte der Kommunalpolitiker in einer Pressemitteilung.

Freienhofer reagierte damit auf die Kritik an seiner Person, weil er in vielen Sitzungen fehlte. Der Linke räumte ein, dass er seinen „eigenen Ansprüchen über einen längeren Zeitraum aus leider nicht vorhersehbaren persönlichen Gründen“ nicht gerecht werden konnte. Nähere Angaben machte er nicht. In einer weiteren Erklärung des Kreisverbandes der Linken heißt es: „ Die Linke zollt der Entscheidung Respekt und fordert eine ehrliche Debatte im Umgang mit Fehlzeiten statt populistischer Kurzschlüsse“.

Natürlich nehme es die Linke „nicht auf die leichte Schulter, wenn gewählte Mitglieder unserer Partei bei Gremiensitzungen fehlen“, so die Vorsitzende Katharina Geucking weiter. Zugleich kritisierte sie aber den „presseöffentlichen Pranger“, an den Freienhofer gestellt worden sei.

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