Die große Münster-Serie
2010 erhält der Stubengassenplatz den Deutschen Städtebaupreis

Münster -

Die Bebauung des Stubengassenplatzes hat weitreichende Auswirkungen auf die Wegeführung in Münsters Innenstadt. Darin erinnert dieser Serienteil zum Jahr 2010.

Dienstag, 30.10.2018, 11:00 Uhr
Die große Münster-Serie: 2010 erhält der Stubengassenplatz den Deutschen Städtebaupreis
Foto: Oliver Werner

Unter den vielen Preisen, die Münster schon gewonnen hat, fällt der Deutsche Städtebaupreis 2010 kaum auf. Auch wenn der Preis allenfalls in Fachkreisen bekannt ist, so wird mit ihm ein städtebaulicher Wandel dokumentiert, der in Münster sehr wohl eine breite Wirkung erzielt hat. 

Um konkret zu werden: Mit dem Preis zeichnet die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung die Neugestaltung des Areals an der Stubengasse aus. Dabei geht es weniger um die bloße Architektur der Gebäude rund um den neu geschaffenen Platz. Bei diesem Thema scheiden sich bis heute die Geister.

Kleine Gassen und unbekannte Plätze

Im Vordergrund stehen grundlegende Veränderungen im Erleben der Altstadt. Ganz neue Wegebeziehungen ergeben sich, Hinterhöfe verschwinden. Auch abseits der allseits bekannten Einkaufsstraßen gewinnen plötzlich kleine Gassen und bislang unbekannte Plätze an Attraktivität. 

Eng verbunden ist das Projekt Stubengasse mit dem Namen des Stadtdirektors Hartwig Schultheiß, der bereits kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2000 beklagt, dass in der Altstadt ein Rundlauf fehle. Will heißen: Die Fußgängerströme konzentrieren sich auf drei Straßen: Ludgeristraße, Prinzipalmarkt und Salzstraße. Diese drei Straßen haben zwar jeweils einen Verknüpfungspunkt, aber sie ermöglichen keinen Rundparcours – und sie erlauben keinen Blick abseits der Hauptachsen.

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Alle bereits erschienenen Texte finden Sie in unserem Themen-Special.

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Hässlicher Weg durch das Herz der Altstadt

Schuld daran ist der Parkplatz Stubengasse, der stets von Autofahrern umkurvt wird und deshalb wie eine Barriere wirkt. Kein Passant kommt auf die Idee, querfeldein etwa von der von der Ludgerikirche zur barocken Clemenskirche zu gehen. Der Weg würde zwar durch das Herz der Altstadt führen, er wäre allerdings schlicht hässlich. 

Es ist ein hartes Stück Arbeit, aus Münsters beliebtestem Parkplatz einen belebten Platz zu machen. In den 1990er Jahren scheitert der Hochtief-Konzern an dieser Aufgabe. Er möchte den Stubengassenplatz mit fünf Gebäuden bebauen, die ihm Innern einen Platz schaffen. Da die seinerzeit regierende, rot-grüne Koalition keine Tiefgarage unter dem Neubaukomplex duldet und es überdies bei der Fassadengestaltung nie einen überzeugenden Entwurf gibt, dümpelt das Projekt vor sich hin und verschwindet dann in der Versenkung.

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Bis zu seiner Bebauung ist der Stubengassenplatz eine wenig attraktive Parkfläche. Sie wirkt wie eine Barriere beim Gang durch die Stadt. Foto: Oliver Werner

Nur ein Teil wird bebaut

Der zweite Anlauf, an dessen Ende das Dortmunder Unternehmen Harpen auch tatsächlich eine Umsetzung vermelden kann, kommt mit einer Tiefgarage daher. Sie wird von der Loerstraße, sozusagen der Rückseite der Stubengasse, erschlossen, was weniger stört. Um störende Autos zu verbannen, drängt Stadtdirektor Schultheiß auch darauf, dass das Westfalen-Parkhaus neben Galeria Kaufhof geschlossen wird. Das Gebäude wird umgebaut und beherbergt später ein Möbelgeschäft, eine Radstation und Luxuswohnungen. 

Zum Erfolg des Projektes trägt bei, dass nur ein Teil der alten Parkplatzfläche bebaut wird, so dass im wahrsten Sinne des Wortes noch Platz übrig bleibt, damit sich die Fußgänger verteilen können. Zwischen den beiden Neubauten bleibt ein Durchgang, so dass man zu Fuß oder per Rad den Stubengassenplatz nicht nur in Nord-Süd-Richtung überqueren kann, sondern auch von Ost nach West. 

Was Münster im vergangenen Vierteljahrhundert bewegte

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  • 1993: 1200-Jahr-Feier. Ob sich diese Schüler des Hittorf-Gymnasiums wieder erkennen? Auf diesem Foto aus dem Jahr 1993 werben sie für den Schülerfotowettbewerb. In der Hand halten sie das offizielle Logo des Stadtjubiläums, der zugleich auch das Thema des Wettbewerbs darstellt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1994: Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin. Der frühere Oberbürgermeister Jörg Twenhöven (vorne, v.r.) und Oberstadtdirektor Tilman Pünder blicken nicht gerade begeistert, als Marion Tüns erstmals die Oberbürgermeister-Kette trägt. Jubeln indes kann die grüne Bürgermeisterin Barbara Schlemann (vorne, l.), neben ihr die CDU-Politikerin Hildegard Graf.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1995: Streit um Madonna im Südpark. Die Künstlerin Emmy Feldmann hat jene Schutzmantelmadonna, deren Aufstellung in Münster zum Politikum wir, geschaffen

    Foto: Ahlke
  • 1996: Bürgerentscheid stoppt Gesamtschule. Ausgiebig feiern der CDU-Fraktionschef Werner Stolz (vorne, v.l.) sowie die Elternvertreter Eleonore Heyne, Thomas Gruschka und Renate Spitzner ihren Sieg beim Bürgerentscheid. Die Haupt- und die Realschule im Ostviertel bleiben bestehen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1997: Skulptur-Projekte erleben Durchbruch. Nicht kleckern, sondern klotzen, heißt bei den Skulptur-Projekten 1997 die Devise. Die gut besuchte Eröffnungsveranstaltung vermittelt  einen ersten Vorgeschmack auf die gewachsene Bedeutung der Ausstellung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 1998: 350 Jahre Westfälischer Friede. Die Jubiläumsfeier in Osnabrück und Münster beschert den beiden Städten eine sicherlich einmalige Dichte an politischer Prominenz. Nie zuvor und nie danach gab es in der jüngeren Geschichte der Stadt Münster einen solchen Auflauf von europäischen Staatsoberhäuptern wie bei der Eröffnung der Europaratsausstellung zum Westfälischen Frieden im Landesmuseum am Domplatz.

    Foto: Presseamt Stadt Münster
  • 1999: Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister. Berthold Tillmanns Erfolg am Wahlabend 1999 ist so überwältigend, dass ihm seine Frau Cornelia Bergmann überschwänglich in die Arme fällt. Deutlich lässt der Herausforderer die Amtsinhaberin Marion Tüns hinter sich.

    Foto: Ahlke
  • 2000: Gericht kippt Preußen-Park. Im Modell gab es das ECE-Einkaufszentrum und das neue Stadion bereits. Doch daraus wurde nichts. Zur Orientierung: Im Vordergrund verläuft die Hammer Straße, im Hintergrund sind die Hochhäuser von Berg Fidel zu sehen

    Foto: Ahlke
  • 2001: Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung. 2008, also sieben Jahre nach dem Beginn des Konzepts, zeichnet der damalige NRW-Integrationsminister Armin Laschet (v.l.) das münsterische Flüchtlingskonzept aus. Projektleiter Jochen Köhnke und Sypros Marinos, Vorsitzender des Ausländerbeirates, nehmen die Urkunde entgegen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2002: Nein zur Stadtwerke-Teilprivatisierung. Otto Meyer und Marion Tüns (vorne, v.l.) werden nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid bejubelt. 2002 werden die Münsteraner an die Urnen gerufen, um die Frage zu beantworten, ob die Stadt Münster die alleinige Eigentümerin der Stadtwerke Münster bleiben soll. Die Antwort beim Bürgerentscheid ist eindeutig: 65,4 Prozent der Wähler stimmen dem zu, nur 34,6 Prozent sind für die von der CDU-Alleinregierung geplante Teilprivatisierung des Versorgungsunternehmens. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2003: Müllaufbereitungsanlage am Start. In Coerde wird die MBRA eröffnet. Die vier Buchstaben stehen für Mechanisch-Biologische Restmüll-Aufbereitungsanlage. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit der Landesregierung in Düsseldorf setzt die Stadt Münster ein Abfallkonzept um, das ohne eine Müllverbrennungsanlage auskommt. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2004: Tiefgarage Ludgeriplatz scheitert. Der Ludgeriplatz, hier ein Foto aus dem Jahr 2001, ist ein kompliziertes Gebilde. Wo soll man hier eine Tiefgarage bauen, fragen sich 2004 viele Münsteraner. Am Ende scheitert das Projekt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2005: Pläne für Kanalausbau werden vorgestellt. Als 2017 die Behelfsbrücke, die während des Baus der neuen Schillerstraßen-Brücke erforderlich, wieder abtransportiert wird, liegt die erste öffentliche Präsentation der Ausbaupläne bereits zwölf Jahre zurück.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2006: Münster-Arkaden eröffnet. Von der Rothenburg bis zur Ludgeristraße führt ein Verbindungsweg lang durch die Münster-Arkaden. Seit der Eröffnung 2006 ist das Einkaufszentrum aus der Innenstadt nicht mehr wegzudenken.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • 2007: Südbad schließt. Die Adresse Inselbogen 36 ist derzeit eine Brachfläche. Bis 2007 hat hier das Südbad gestanden. Zwischenzeitlich ist geplant, das Grundstück mit Wohnungen zu bebauen, wozu sich die Kommunalpolitiker aber nicht durchringen können. Zugleich aber werden die verschiedenen, bislang ins Auge gefassten Pläne zum Bau eines neuen Südbades nicht umgesetzt, so dass der Inselbogen 36 seit gut einem Jahrzehnt irgendwo zwischen Baum und Borke vor sich hin dümpelt.

    Foto: Ahlke
  • 2008: Münsteraner erteilen dem Bau einer Musikhalle per Bürgerentscheid eine Absage. Mit einer Aufführung der Carmina Burana vor dem Schloss hatten die Musikhallenfreunde noch für ein „Nein“ geworben – vergeblich. 

    Foto: pia
  • 2009: Markus Lewe wird Oberbürgermeister. Der SPD-Kandidat Wolfgang Heuer (2.v.r.) gratuliert Markus Lewe nach der Oberbürgermeisterwahl zum Sieg. Später macht Heuer als Ordnungs- und Personaldezernent Karriere unter Lewe.

    Foto: Ahlke
  • 2010: Städtebaupreis für die Stubengasse. Unter den vielen Preisen, die Münster schon gewonnen hat, fällt der Deutsche Städtebaupreis im Jahr 2010 kaum auf. Auch wenn der Preis allenfalls in Fachkreisen bekannt ist, so wird mit ihm ein städtebaulicher Wandel dokumentiert, der in Münster sehr wohl eine breite Wirkung erzielt hat. 

    Foto: Oliver Werner
  • 2011: Forensische Klinik geht in Betrieb. Nur selten ist das Tor der forensischen Klinik in Amelsbüren so seit offen wie am Tag der Offenen Tür 2011. Kurze Zeit später kommen die ersten Patienten.

    Foto: Oliver Werner
  • 2012: Abschied vom Namen Hindenburg. Beim Bürgerentscheid 2012, dem vierten überhaupt, setzen sich nicht die Ja-Stimmen durch, sondern die Nein-Stimmen. Und das auch ziemlich deutlich: 59,4 Prozent der Münsteraner entscheiden sich dafür, dass der frühere Hindenburgplatz seinen neuen Namen Schlossplatz behalten und nicht zum alten Namen zurückkehren soll.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2013: Abzug der letzten britischen Soldaten. Über Jahrzehnte hinweg sind britische Soldaten in Münster, hier eine Parade auf dem Domplatz, ein vertrauter Anblick. 2013 aber verlassen die letzten Truppenteile die Stadt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2014: Münster wäscht auf 300.000 Einwohner. Stefanie Luik über den Dächern von Münster. Im November 2014 wird die Studentin als 300 000. Münsteranerin begrüßt. Die junge Frau aus Reutlingen ist das Gesicht eines anhaltenden Bevölkerungswachstums in Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • 2015: Hängepartie an der Umgehungsstraße endet. 2015 passiert das, womit niemand mehr gerechnet hat: Es erfolgt der erste Spatenstich für den vierspurigen Ausbau der Umgehungsstraße, dritter Bauabschnitt. Der jahrzehntelange Vorlauf für diesen umstrittenen Straßenbau beschert Münster einen außergewöhnlichen Superlativ: 31 Jahre lang, von 1986 ist 2017, ist die Bürgerinitiative St. Mauritz aktiv, um eben diesen Ausbau zu verhindern.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2016: Das Aus für verkaufsoffene Sonntage. Auf diesen Moment haben sie hingearbeitet (vorne, v.l.): Die Pfarrer Martin Mustroph und Jens Dechow, Bernd Bajohr von der Gewerkschaft Verdi und Jochen Lüken, Personalratsvorsitzende der Stadt Münster, feiern den erfolgreichen Bürgerentscheid.

    Foto: Oliver Werner
  • 2017: Hauptbahnhof wird neu eröffnet. Riesig ist der Andrang als der neue Hauptbahnhof im Juni 2017 feierlich eröffnet wird. Das Gebäude kommt gut an. 

    Foto: Oliver Werner

Verbindungen aufgewertet

Die gewünschten Vielfalt der Wegebeziehungen hat zur Folge, dass speziell in dem stark frequentierten Bereich zwischen Stubengasse und Ludgeristraße die früher übliche Unterscheidung zwischen der Vorder- und der Rückseite eines Gebäudes hinfällig wird. Auch der Bau des Hanse-Carrees auf dem Gelände des alten Overberghauses trägt dazu bei, Verbindungen wie die Klarissengasse oder die Beginengasse aufzuwerten. Die zentrale Achse Ludgeristraße, Prinzipalmarkt und Salzstraße ist eingebunden in ein System kleiner Gassen und Plätze, die alle das städtebauliche Niveau halten und keine Brüche erkennen lassen. 

Münsters wichtigste Themen der letzten 25 Jahre

►  1993 : 1200 Jahre Stadtgeschichte – Münster feiert Jubiläum (erscheint am 3. Juli)

►  1994 : Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin (10. Juli)

►  1995 : Streit um die Aufstellung der Madonna im Südpark (17. Juli)

►  1996 : Bürgerentscheid stoppt geplante Gesamtschule im Ostviertel (24. Juli)

►  1997 : Skulptur-Projekte erleben ihren Durchbruch (31. Juli)

►  1998 : Münster feiert 350 Jahre Westfälischer Friede (7. August)

►  1999 :  Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister (14. August)

►  2000 : Oberverwaltungsgericht Münster kippt den Preußen-Park (21. August)

►  2001 : Stadtverwaltung erarbeitet Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung (28. August)

► 2002 : Münsteraner sagen bei Bürgerentscheid „Nein“ zur Stadtwerke-Teilprivatisierung (4. September)

►  2003 : Müllaufbereitungsanlage in Coerde nimmt ihren Betrieb auf (11. September)

►  2004 : Oberbürgermeister Tillmann lässt Tiefgarage Ludgeriplatz fallen (18. September)

►  2005 : Schifffahrtsverwaltung stellt Pläne für Kanalausbau vor (25. September)

►  2006 : Münster-Arkaden öffnen ihre Tore (2. Oktober)

►  2007 : Stadt schließt das Südbad (9. Oktober)

►  2008 : Musikhalle erhält bei Bürgerentscheid eine Abfuhr (16. Oktober)

►  2009 : Markus Lewe wird Oberbürgermeister (23. Oktober)

►  2010 : Münster wird mit dem Städtebaupreis für die Stubengassen-Bebauung ausgezeichnet (30. Oktober)

►  2011 : Forensische Klinik in Amelsbüren geht an den Start (6. November)

►  2012 : Abschied vom Namen Hindenburgplatz (13. November)

►  2013 : Die letzten britischen Soldaten verlassen Münster (20. November)

►  2014 : Münster wächst auf 300 000 Einwohner (27. November)

►  2015 : Hängepartie beim Ausbau der Umgehungsstraße endet (4. Dezember)

►  2016 : Erfolgreicher Bürgerentscheid gegen verkaufsoffene Sonntage (11. Dezember)

►  2017 : Münsters Hauptbahnhof wird neu eröffnet (18. Dezember)

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Das Konzept des „Rundlaufs“ verfolgt somit das Ziel, tote Ecken und Sackgassen zu beseitigen und den Besuch der City durch immer wieder neue Perspektiven lebendig zu halten. Aus dem alten Sparkassen-Parkplatz an der Königstraße wird beispielsweise Picassoplatz. Die Julius-Voos-Gasse, einst der „Quotenkiller“ bei jeder Passantenzählung, wird dank der Öffnung des alten Dominikanerbogens zu einer bevorzugten Route, um von der Salzstraße zum Alten Steinweg zu kommen.

Eine Innenstadt ist mehr als die Summe der dort anzutreffenden Geschäfte. Diese banale Erkenntnis in einen gelungenen Städtebau umzusetzen, ist eine Herkulesaufgabe. Der Städtebaupreis 2010 ist Beleg dafür, dass Münster diese Herkulesaufgabe nicht scheut.

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Siee freuen sich über die Eröffnung der Stubengasse (v.l.): Oberbürgermeister Markus Lewe, Investor Franz-Josef Peveling, Stadtdirektor Hartwig Schultheiß und Architekt Matthias Fritzen. Foto: Oliver Werner

Zum Thema

Die komplette Serie erscheint Anfang 2019 als Taschenbuch

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