Paulinum-Abiturientin
Münsteranerin forscht für 14 Tage am „Cern“

Münster -

Ida Wöstheinrich reiste für zwei Wochen nach Genf und forschte an einem eigenen Projekt am „Cern“, dem Europäischen Forschungszentrum für Teilchenphysik. Sie hat aber auch schon in Münster für Furore gesorgt.

Freitag, 09.11.2018, 15:04 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 12:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 15:04 Uhr
Ida Wöstheinrich aus Münster – hier im LHC-Tunnel – forscht für 14 Tage am „Cern“.
Ida Wöstheinrich aus Münster – hier im LHC-Tunnel – forscht für 14 Tage am „Cern“. Foto: Paulinum Münster

Im Oktober 2018 erfüllte sich für fünf Jugendliche aus Deutschland ein Traum: Sie reisten für zwei Wochen nach Genf und forschten an eigenen Projekten am „Cern“, dem Europäischen Forschungszentrum für Teilchenphysik. Mit der 18-jährigen Ida Wöstheinrich nahm auch eine Münsteranerin an den Projektwochen teil, welche ein Verbund deutscher Forschungsgruppen (Netzwerk Teilchenwelt) für besonders motivierte und begabte Jugendliche organisierte.

Mit ihrer erfolgreichen Bewerbung um einen der begehrten Plätze für einen Forschungsaufenthalt am „Cern“ erfüllte sich ein Traum. Die 18-Jährige hat gerade vor Ort untersucht, wie sich Teilchen verhalten, die in Kollisionen von Wasserstoffkernen im 27 Kilometer großen Teilchenbeschleuniger LHC entstehen. Besonders hat sie sich mit Methoden der „Künstlichen Intelligenz” und „Maschinellem Lernen“ befasst und Computern beigebracht, verschiedene Teilchen im Detektor des Beschleunigerexperimentes „Alice“ zu unterscheiden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Entstanden ist ihre Bewerbung dafür aus ihrem Engagement im letzten Schuljahr am Gymnasium Paulinum, wo sie 2018 ihr Abitur bestand. Mit ihren Fähigkeiten und ihrem Engagement beeindruckte Ida Wöstheinrich bereits, als sie im letzten Jahr mit einem Vortrag über die Corioliskraft den ersten Platz beim wissenschaftlichen Kurzvortragsturnier „Weitblick Science Slam“ in Münster belegte und dieses als jüngste Teilnehmerin gegen fünf etablierte Wissenschaftler gewann. Kurz darauf erhielt sie einen Sonderpreis Physik beim Regionalwettbewerb Jugend Forscht 2018.

Sie studiert mittlerweile Physik in Berlin.

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