Carsharing für Start-ups
Beresa kooperiert mit Unternehmen

Münster -

Premiere für Beresa: Erstmalig stellt der Autohändler vier Elektro-Fahrzeuge für eine Carsharing-Station zur Verfügung. Kooperationspartner ist ein Startup-Campus im Norden der Stadt.

Donnerstag, 22.11.2018, 08:00 Uhr
Partner beim Carsharing-Pilotprojekt (v.l.): Manuel Schlottbom (Leiter Projektmanagement, Beresa), Frank Rohmann (Gründer und Geschäftsführer, Whyit GmbH) und Jan Beilmann (Leiter Verkauf Smart, Beresa).
Partner beim Carsharing-Pilotprojekt (v.l.): Manuel Schlottbom (Leiter Projektmanagement, Beresa), Frank Rohmann (Gründer und Geschäftsführer, Whyit GmbH) und Jan Beilmann (Leiter Verkauf Smart, Beresa). Foto: Oliver Werner

Ein Unternehmen und ein Autohändler tun sich zusammen, um die Elektromobilität voranzubringen. Für die Beresa GmbH und Co. KG ist das Engagement auf dem Firmengelände der Whyit GmbH an der Wienburgstraße eine Premiere: Sie stellt zum ersten Mal überhaupt vier Fahrzeuge für ein Carsharing-Projekt zur Verfügung. Es ist auf zunächst sechs Monate angelegt – „wir würden uns allerdings wünschen, dass unsere Autos dort auch noch in sechs Jahren stehen“, sagt Manuel Schlottbom , Leiter Projektmanagement bei Beresa.

Bei den Fahrzeugen, die ab sofort vor der Tür von Whyit stehen, handelt es sich um Smarts , genauer: um Elektro-Smarts. An vier Ladestellen, die der Founder und Geschäftsführer der whyit GmbH, Frank Rohmann , aufgestellt hat, erhalten sie den „Saft“ für Fahrten, die die Beschäftigten im „Whyit Quartier“ buchen können. Dabei handelt es sich um die Mitarbeiter von sieben Startups mit 150 Mitarbeitern, die hier unter dem Dach der Whyit GmbH arbeiten – sowie um 150 weitere Beschäftigte auf dem Campus. Ihnen allen sollen die vier neuen Fahrzeuge zur Verfügung stehen, betont Rohmann.

Innovation: App für Autofahrer

„Das ist ein innovativer Campus an einem lukrativen Standort“, begründet Schlottbom das Beresa-Engagement. Sein Kollege Jan Beilmann unterstreicht, dass mit der Carsharing-Station ein Angebot vorgehalten werden soll, wie es in größeren Städten schon länger verbreitet ist, nämlich „flexible Mobilität anzubieten“.

Über eine App, die Beresa erstmalig einsetzt, können die Beschäftigten auf dem Campus ein Fahrzeug buchen – und sogar dessen Türen öffnen. Der Fahrpreis liegt laut Beilmann unter dem Preis vergleichbarer Mobilitätsangebote – eine Zahl will er nicht nennen, schließlich befinde man sich ja erst in der Testphase.

Die Ente - Kult-Auto aus Frankreich

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  • Ob diese Ente schwimmen kann? Offiziell trug der Citroën-Klassiker die Modellbezeichnung 2CV. Gebaut wurde er von 1949 bis 1990.

    Foto: dpa
  • Johannes Wittig fährt mit seiner "Polente" durch Köln. Der eigens umlackierte und beschriftete Citroën 2CV bekommt überall die nötige Aufmerksamkeit. Die Jogging-Schuhe an der Frontstoßstange haben schon so manchen Lackschaden an anderen Autos verhindert, so der stolze Besitzer.

    Foto: dpa
  • Citroën 2CV 007 Version Anglaise

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV "Cross" 1977

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV Cocorico 1987

    Foto: Citroën
  • Aktive Enten: In Deutschland dürften heute noch circa rund 15 000 Citroën 2CV unterwegs sein - die Ente ist immer noch ein erschwinglicher Klassiker.

    Foto: dpa
  • Citroën 2CV 1959

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV Club 1980

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV AK Minivan 1975

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV "Cross" 1977

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV Charleston 1982

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV AK Minivan 1975

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV "Cross" 1977

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV "Cross" 1977

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV 1959

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  • Citroën 2CV 6 Club 1980

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV Charleston 1982

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  • Citroën 2CV Hermes

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV Charleston 1982

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV 6 1975

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV 007 Version Anglaise

    Foto: Citroën
  • Citroën 2CV Cocorico 1987

    Foto: Citroën
  • Ob diese Ente schwimmen kann? Offiziell trug der Citroën-Klassiker die Modellbezeichnung 2CV. Gebaut wurde er von 1949 bis 1990.

    Foto: dpa
  • Es gibt auch etwas aufgemotztere Variante . . .

    Foto: dpa
  • Ein mit Kunstrasen beklebter Citroen 2CV

    Foto: dpa
  • Es gibt auch etwas aufgemotztere Variante . . .

    Foto: dpa

Rohmann hat bereits sein Dienstfahrzeug abgeschafft und nutzt die neuen Elektrofahrzeuge – wenn dies denn erforderlich ist. „Heute bin ich zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Arbeit gekommen“, sagt er. „Sollte ich trotzdem ein Auto brauchen, steht ja eins vor der Tür.“

Beresa hofft, bald weitere Carsharing-Stationen bei münsterischen Unternehmen aufbauen zu können.

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