„Gemeinsam statt einsam“
Erstes Treffen für mobile Kältehilfe

Münster -

Das Leben von Wohnungslosen ist per se schon nicht leicht. Im Winter kommt mit der Kälte allerdings noch eine gravierende Komponente dazu. Mit Wärmezelten, heißen Mahlzeiten und Tee wollen künftig Johanniter und Arbeiter-Samariter-Bund das Angebot der stationären Wohnungslosenhilfe ergänzen.

Donnerstag, 22.11.2018, 20:15 Uhr aktualisiert: 27.11.2018, 11:30 Uhr
Udo Schröder-Hörster (JUH) reichte nach dem ersten Konzeptionstreffen die vorbereitete Kartoffelsuppe.
Udo Schröder-Hörster (JUH) reichte nach dem ersten Konzeptionstreffen die vorbereitete Kartoffelsuppe. Foto: Johanniter Unfallhilfe

Mit Wärmezelten, heißen Mahlzeiten und der Ausgabe von wärmendem Tee wollen künftig die beiden münsterischen Hilfsorganisationen, Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Angebot der stationären Wohnungslosenhilfe ergänzen.

Gemeinsam mit Vertretern der Bischof-Hermann-Stiftung (BHST) und des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) trafen sich Dirk Winter, Geschäftsführer des ASB, und Johanniter-Regionalvorstand Udo Schröder-Hörster zu ersten Konzeptionsgesprächen. Dabei wurde deutlich, dass das geplante Vorhaben die bestehenden Angebote erweitern und nicht ersetzen soll, heißt es in einer Mitteilung der beiden Hilfsorganisationen. Mit „Gemeinsam statt einsam“, überschrieb Dirk Winter die Art der offenen Kommunikation mit den erfahrenen Einrichtungen in der Wohnungslosenhilfe.

Positive Erfahrungen mit mobilem Hilfsangebot

Thomas Mühlbauer (BHST) und Marion Böing (SkF) begrüßen die geplante Initiative und sehen aus ihrer langjährigen Erfahrung den Bedarf für eine mobile Kältehilfe für die Stadt Münster.

Sowohl ASB als auch die Johanniter können nach eigenen Angaben bereits in anderen Regionen positive Erfahrungen mit der mobilen Kältehilfe vorweisen. „Wir haben das nötige Know-how, das wir durch den Austausch mit den Mitarbeitenden der stationären Angebote, für einen optimalen Start in Münster vervollständigen konnten“, erklärt Udo Schröder-Hörster.

Nach dem Treffen durften sich die Gesprächspartner davon direkt überzeugen. Im warmen Wärmezelt erhielten sie eine zünftige Kartoffelsuppe.

Zum Thema

Für Fragen zum Projekt oder Fördermöglichkeiten stehen die Organisationen per E-Mail unter kaelteengel.muenster@johanniter.de oder kaeltehilfe@asb-muenster.de zur Verfügung.

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