Diskussion mit NRW-Gesundheitsminister
Die Domfreunde Münster luden Pflegekräfte in den Segelclub ein

Münster -

Mit dieser Resonanz hatten die Domfreunde Münster nicht gerechnet: Mit über 120 Besuchern waren die Räumlichkeiten des Segelclubs am Aasee ausgebucht; zum Thema „Menschlichkeit wertschätzen“ hatten die Domfreunde bereits zum zweiten Mal Pflegende aus ambulanten Pflegediensten, aus Krankenhäusern und stationären Altenhilfeeinrichtungen eingeladen. 

Dienstag, 27.11.2018, 22:00 Uhr
Vor 120 Pflegekräften diskutierte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann im Segelclub Münster mit WN-Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann (r.) aktuelle gesundheitspolitische Fragen.
Vor 120 Pflegekräften diskutierte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann im Segelclub Münster mit WN-Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann (r.) aktuelle gesundheitspolitische Fragen. Foto: Klaus Altevogt

„Um Ihnen unsere Wertschätzung für Ihre aufopferungsvolle und gesellschaftlich so wichtige Arbeit zu dokumentieren“, begründete Domfreunde-Vorsitzender Dr. Stefan Nacke diese Initiative.

Wie schon beim ersten Wertschätzungsempfang berichteten im Gespräch mit WN-Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann Pflegekräfte aus den unterschiedlichsten Einrichtungen über ihre Arbeit – von der Palliativstation im Herz-Jesu-Krankenhaus bis hin zum Altenwohnheim St. Lamberti mit angeschlossenen Wohnungen und offenem Mittagstisch.

Direkt aus Berlin kommend diskutierte auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit den Gästen. Den Krankenhäusern warf Laumann vor, in den zurückliegenden Jahren die Ausbildung von Krankenpflegern massiv vernachlässigt zu haben. „Wider besseres Wissen“, schimpfte der Minister. Er räumte ein, dass die Politik inzwischen den Nachholbedarf im Hinblick auf den Pflegenotstand erkannt und zahlreiche Gegen-Maßnahmen ergriffen habe. Laumann nutzte die Gelegenheit auch, um die für Einrichtung einer Pflegekammer in NRW zu werben.

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