Wettbewerb für Start-ups
Frische Ideen messen sich

Münster -

Gute Ideen, große Resonanz – ein Wettbewerb in Münster könnte wegweisend für die Zukunft sein.

Freitag, 30.11.2018, 10:00 Uhr
Vier Preise wurden im Digital Hub vergeben. Zwei gingen nach Münster.
Vier Preise wurden im Digital Hub vergeben. Zwei gingen nach Münster. Foto: Digital Hub Münsterland

Sechs Start-ups sind beim digitalen Ideenwettbewerb Ercis Launch Pad gegeneinander angetreten. Durch die Einbindung weiterer Unternehmen und einem ausgeweiteten Engagement der WWU konnte in diesem Jahr ein Rekordpreisgeld für die Gewinner in Höhe von 14 500 Euro v ergeben werden. 

Der Jury rund um Skateboard-Pionier Titus Dittmann wurde die Entscheidung auch dieses Mal nicht leicht gemacht – sowohl bei der Vorauswahl als auch bei der Finalentscheidung. Schon bei der Verkündung der sechs Start-ups waren 150 Personen zur „Start-up-Night Münster“ in den Digital Hub gekommen. 

Wir konnten die guten Teilnehmerzahlen des Vorjahres noch etwas steigern.

Prof. Gottfried Vossen

Die Organisatoren der Veranstaltung zeigten sich aufgrund der großen Resonanz erfreut. Prof. Gottfried Vossen betonte: „Wir konnten die guten Teilnehmerzahlen des Vorjahres noch etwas steigern.“

Prof. Thorsten Wiesel gibt die Veranstaltung auch Rückenwind in den aktuellen Bemühungen zur Beantragung eines großen Start-up-Centers an der WWU Münster: „Das Launch Pad zeigt das Potenzial der Gründerszene am Wissenschaftsstandort Münster. Mit der Förderung des Landes könnten die Aktivitäten zur Start-up-Förderung an der WWU noch deutlich erweitert werden.“

150 Millionen Euro Förderung

Bis zu sieben Universitäten würden in dem Programm gemeinsam mit ihren regionalen Eco-Systemen über einen Zeitraum von fünf Jahren eine Förderung in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro erhalten, heißt es in der Pressemitteilung des Digital Hub.

Dr. Sebastian Köffer (Digital Hub Münsterland) betont: „Der Ercis Launch Pad ist eines der profiliertesten Start-up Wettbewerbe des Landes mit einem beachtlichen Preisgeld. Das ist eine gute Basis um 2019 noch mehr interessante Start-ups nach Münster zu locken, auch um die einheimische Gründerszene herauszufordern, sich diesem Wettbewerb zu stellen.“

Fachkräfte der Zukunft treffen

Zudem wünscht sich Köffer, dass noch mehr mittelständische Unternehmen den Weg zum Launch Pad finden: „Hier kann man die Kooperationspartner und Fachkräfte der Zukunft treffen. Der Digital Hub wird daran arbeiten, die Veranstaltung noch stärker in der Wirtschaft zu verankern.“

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