Bürgerpreis 2018
Goldregen für die Gewinner

Münster -

28 Bewerber hatten sich für den Bürgerpreis 2018 der Stiftung „Bürger für Münster“ unter dem Motto „Engagement für Kinder“ beworben. Sieben kamen ins Finale. Und die Gewinner sind: die Akteure des Projektes „JIPA – Jugendliche inklusiv politisch aktiv“, Silber gab es für die „Funkinies“, Bronze das Projekt „Farid´ Qualifighting“ des Boxzentrums Münster.

Montag, 03.12.2018, 21:28 Uhr aktualisiert: 03.12.2018, 21:40 Uhr
Die Gewinner des Bürgerpreises in Gold, Silber und Bronze sowie des Jugendpreises freuten sich am Montagabend im Rathaus über die Auszeichnungen und den unverhofften Geldsegen.
Die Gewinner des Bürgerpreises in Gold, Silber und Bronze sowie des Jugendpreises freuten sich am Montagabend im Rathaus über die Auszeichnungen und den unverhofften Geldsegen. Foto: Oliver Werner

Die sieben Finalisten standen seit einer guten Woche fest, seitdem fieberten die Akteure dem Finale des Bürgerpreises am Montagabend im münsterischen Rathaus entgegen. Auf dem Siegertreppchen stand schließlich freudestrahlend eine Abordnung des Projektes „Jipa – Jugendliche inklusiv politisch aktiv“, das unter dem Dach des münsterischen Vereins „Seht“ und des Jugendrates angesiedelt ist. Über den Bürgerpreis in Gold und damit über 5000 Euro freute sich der Kreis von „Jipa“, in dem Jugendliche zwischen zwölf und 20 Jahren mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten.

Auf dem Siegertreppchen

Diese entwickelten ihre Projekte selbstständig mit dem Ziel selbst organisierter politischer Bildung für Jugendliche, betonte Laudator Claus-Dieter Toben, ehemaliges Vorstandsmitglied der Fiducia & GAD IT AG, die die Veranstaltung maßgeblich unterstützt. Toben betonte, dass „Jipa“ schon einiges in Münster auf die Beine gestellt habe. Als Beispiel nannte er den Workshop Barrierefreiheit, in dem Teilnehmer mit Hilfsmitteln wie Rollstühlen ein Gebäude auf seine Barrierefreiheit testen können.

Jugendpreis für „Weitblicken Kinderleicht“

Den mit 1000 Euro dotierten Jugendpreis nahm die Gruppe „Weitblicken Kinderleicht“ entgegen, die dem Verein „Weitblick Münster“ angehört. „Weitblicken“ möchte Studierende und Grundschulkinder aus sozial schwächerem Umfeld zusammenbringen. Die Paten fördern die Talente und Fähigkeiten der Kinder.

Silberpreis für die „Funkies“

Jubel löste auch der mit 2000 Euro dotierte Silberpreis aus, den die „Funkies“ des Vereins „Funky“ bekamen. Kinder mit und ohne Behinderung lernen in dieser Runde gemeinsam Bewegung und Tanz kennen. Was das heißt und welche verborgenen Talente hier schlummern, zeigten die „Funkinies“ zu Beginn der Veranstaltung im Rathaus.

Bronze für „Farid’s Qualifighting“ 

Bronze und damit 1000 Euro erkämpften sich die Kinder und Jugendlichen des Projektes „Farid’s Qualifighting“ des Boxzentrums, in dem Kinder und Jugendliche „an der Birne“ und „in der Birne“ trainieren. Die jungen Boxer müssen an einer Hausaufgabenbetreuung teilnehmen, das gehört zu ihren Pflichten.

Bevor es aber zur Preisverleihung kam, stiegen Caroline von Lengerke (einst FSJlerin bei der Stiftung) und Sebastian Jeising (Gewinner eines Preises vor zwei Jahren) in den Moderatoren-Ring. Sie interviewten Jurymitglied Prof. Dr. Ursula Tölle und Projektleiter Hanno Liesner. Jonathan Jansen (BBoy Jonathan) trat als Breakdancer auf, Svea Harder und Ronja Basler ließen ein Medley aus Musicals erklingen. Auch Hans-Peter Kosmider, Vorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, bezeichnete zu Beginn alle Preisträger und Finalisten als gute Beispiele für ein ausgezeichnetes Engagement.

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