Krankenhaus-Kooperation
Plastische Chirurgie am UKM

Münster -

Das UKM und die Fachklinik Hornheide schließen eine Kooperation im Bereich der Plastischen Chirurgie. So soll eine Lücke in der Patientenversorgung in Münster geschlossen werden.

Mittwoch, 05.12.2018, 13:00 Uhr aktualisiert: 05.12.2018, 21:42 Uhr
Prof. Tobias Hirsch (Mitte) steht nun für die Plastische Chirurgie in zwei Kliniken. Der Krankenhausdirektor der Fachklinik Hornheide, Manfred Littek (2.v.r.), Prof. Michael Raschke (l.) (Direktor der Unfallchirurgie UKM), Prof. Robert Nitsch (2.v.l.) (Vorstandsvorsitzender UKM), sowie Prof. Annegret Kuhn (Stabstelle des Vorstands) freuen sich über die gelungene Kooperationsvereinbarung.
Prof. Tobias Hirsch (Mitte) steht nun für die Plastische Chirurgie in zwei Kliniken. Der Krankenhausdirektor der Fachklinik Hornheide, Manfred Littek (2.v.r.), Prof. Michael Raschke (l.) (Direktor der Unfallchirurgie UKM), Prof. Robert Nitsch (2.v.l.) (Vorstandsvorsitzender UKM), sowie Prof. Annegret Kuhn (Stabstelle des Vorstands) freuen sich über die gelungene Kooperationsvereinbarung. Foto: UKM/Hauss

Das UKM (Universitätsklinikum Münster) und die Fachklinik Hornheide schließen eine Kooperation im Bereich der Plastischen Chirurgie. Prof. Dr. Tobias Hirsch hat zum 1. Dezember die Leitung der neuen Sektion für Plastische Chirurgie am UKM übernommen und eine Professur für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster erhalten. In enger Kooperation mit der Fachklinik Hornheide wird somit eine Lücke in der Patientenversorgung in Münster geschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung des UKM.

Die neue Sektion Plastische Chirurgie an der Klinik für Unfall-, Hand und Wiederherstellungschirurgie am UKM wird von Hirsch geleitet, der gleichzeitig Chefarzt der Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie an der Fachklinik Hornheide ist. „Ich freue mich auf dieses neue Kooperationsmodell und darauf, die Plastische Chirurgie am UKM aufbauen zu dürfen“, sagt der 41-jährige Hirsch, der seine chirurgische und wissenschaftliche Ausbildung unter anderem am Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum und der Harvard Medical School erhielt. „Unser Fach ist in hohem Maße interdisziplinär ausgerichtet.

Für seine Forschung hat Hirsch mehrere nationale und internationale Preise erhalten. Bundesweit Aufsehen erregt hatte der Fall des kleinen Hassan, bei dem Hirsch und sein Team durch eine experimentelle Gen- und Stammzelltherapie 80 Prozent seiner erkrankten Haut erfolgreich chirurgisch ersetzt hatte.

Der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor des UKM, Prof. Robert Nitsch: „Aufgrund unserer Zusammenarbeit mit der Fachklinik Hornheide haben wir mit Hirsch einen Experten gewinnen können, der die Plastische Chirurgie am Standort Münster in universitärer Krankenversorgung, Forschung und Lehre neu aufstellen wird.“

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