Auszeichnung
Geocaching trifft Erste Hilfe

Münster -

Das Bündnis-Projekt „Geocaching trifft Erste Hilfe“ der vier Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser wurde vom Bundesinnenministerium mit dem Förderpreis „Helfende Hand“ ausgezeichnet.

Mittwoch, 05.12.2018, 12:00 Uhr aktualisiert: 05.12.2018, 21:42 Uhr
Die glücklichen Gewinner: Die Geschäftsführer und Vorstände des Bündnisses der vier münsterischen Hilfsorganisationen freuen sich über Platz vier beim Förderpreis „Helfende Hand“.
Die glücklichen Gewinner: Die Geschäftsführer und Vorstände des Bündnisses der vier münsterischen Hilfsorganisationen freuen sich über Platz vier beim Förderpreis „Helfende Hand“. Foto: Bündnis der Hilfsorganisationen

Am Montag fand in Berlin die Preisverleihung des Förderpreises „Helfende Hand“ statt. Das Projekt der münsterischen Hilfsorganisationen hat in der Kategorie „Innovative Konzepte“ den vierten Platz belegt. „Wir freuen uns sehr, dass wir zum dritten Mal mit dem Förderpreis ausgezeichnet wurden“, freut sich Dirk Winter, ASB-Geschäftsführer und Sprecher des Bündnisses, in einer Pressemitteilung.

„Das Projekt hat viel Anklang gefunden. Viele Besucher aus dem Münsterland haben den Aktionstag genutzt, um sich sowohl über aktuelle Erste-Hilfe-Standards als auch über das Angebot und die ehrenamtliche Arbeit im Bevölkerungsschutz der Hilfsorganisationen zu informieren“, so Winter weiter.

Bei dem Projekt organisierte das Bündnis für Münster ein gemeinsames Geocaching-Event. Es gab fünf Erste-Hilfe-Stationen im Stadtgebiet, und jede Hilfsorganisation war mit zwei bis drei Mitarbeitern aus dem Bereich der Ersten Hilfe an einer der Stationen vertreten. Mithilfe von vorher veröffentlichten GPS-Daten konnten Interessierte die erste Station finden. Dort absolvierten die Teilnehmer jeweils eine Erste-Hilfe-Übung, zum Beispiel einen Druckverband anlegen oder eine Herz-Lungen-Wiederbelebung, um sich die GPS-Daten für die nächste Station zu verdienen. Angesprochen wurden mit der Aktion alle Altersgruppen. Auch eine neue Zielgruppe, die Geocacher, wurde erreicht.

Die „Helfende Hand“ ist ein Förderpreis, den das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat jährlich vergibt. Der jeweilige Bundesinnenminister zeichnet Ideen und Konzepte aus, die das Interesse der Menschen für das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz wecken.  

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