Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge
Feller: Bezirksregierung macht keinen Druck

Münster -

Kein Druck für die Stadt: Regierungspräsidentin Dorothee Feller betont, dass die Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge (ZUE) in Münster auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne in Gremmendorf weiter genutzt werden könne. Der Grund für den Druck sei ein anderer.

Mittwoch, 05.12.2018, 21:00 Uhr aktualisiert: 05.12.2018, 22:03 Uhr
Dorothee Feller 
Dorothee Feller 

In der Diskussion um die Errichtung einer Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge (ZUE) in Münster legt die Bezirksregierung Wert darauf, klarzustellen, dass dabei von ihrer Seite kein Druck auf die Stadt Münster ausgeübt werde.

Regierungspräsidentin Dorothee Feller betont, dass die Unterbringungseinrichtung auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne in Gremmendorf aus Sicht der Bezirksregierung weiter genutzt werden könne. Die Stadt mache sich Druck bei der Umsetzung der ZUE, weil sie das Kasernengelände in Gremmendorf schnellstmöglich für den Wohnungsbau nutzen wolle, so eine Sprecherin der Bezirksregierung.

Einrichtung für 500 Personen

In den Zentralen Unterbringungseinrichtungen bleiben Flüchtlinge nach der Erstaufnahme so lange, bis sie an einzelne Kommunen weitervermittelt werden.

Die Stadt Münster plant bekanntlich, wie vom Land vorgeschrieben, eine ZUE für 500 Personen auf einem Areal am Pulverschuppen in Mauritz-Ost zu bauen. Die Anwohner der dortigen Streusiedlung halten die Planung für rechtswidrig.

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