Aktion #MachtLichtan
kfd fordert Kirchenreform

Münster -

Finstere Ecken ausleuchten und: Licht ins Dunkel bringen. Das wollten am Mittwochabend auch vor dem Dom in Münster Mitglieder des Diözesanverban des der katholischen Frauengemeinschaft (kfd), die sich an der bundesweiten Aktion „#MachtLichtAn“ beteiligten.

Mittwoch, 12.12.2018, 21:36 Uhr aktualisiert: 13.12.2018, 12:13 Uhr
Nicht im, sondern bewusst vor dem münsterischen Dom versammelten sich die Frauen der kfd, um im Rahmen einer Klageandacht an den innerkirchlichen Machtstrukturen zu rütteln.
Nicht im, sondern bewusst vor dem münsterischen Dom versammelten sich die Frauen der kfd, um im Rahmen einer Klageandacht an den innerkirchlichen Machtstrukturen zu rütteln. Foto: Wilfried Gerharz

Mit der wollen die katholischen Frauen vor dem Hintergrund des Missbrauchsskandals drei zentrale Forderungen unterstreichen: „Die erste ist, die verkrusteten Machtstrukturen“ aufzubrechen – „tiefgreifende Reformen sind unerlässlich“, erklärte die Diözesanvorsitzende Judith Everding.

Darüber hinaus verlangt die kfd die Einsetzung ei­nes unabhängigen Missbrauchsbeauftragten sowie eine „neue kirchliche Sexualmoral“. Um ihre Forderungen zu unterstreichen, leuchteten die Frauen mit Taschenlampen auf die dunkle Tür vom Haupteingang des Domes. Ein Symbol dafür, „Klarheit in die Dunkelheit des jahrzehntelangen Machtmissbrauchs zu bringen“. Ähnliche Aktionen fanden auf Bistumsebene unter anderem in Sendenhorst, Beelen sowie Greven statt.

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Foto: Wilfried Gerharz

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