20. Aussendungsfeier mit 1500 Pfadfindern im Dom
Friedenslicht ins Bistum tragen

Münster -

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Münster im St.-Paulus-Dom angekommen. Rund 1500 Pfadfinder unterschiedlicher Verbände nahmen an der Aussendungsfeier unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“ teil, und tragen nun das Friedenslicht im Bistum weiter.

Montag, 17.12.2018, 06:00 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 07:21 Uhr
Vom Altarraum aus wurde das „Friedenslicht“ an rund 1500 Pfadfinder weitergegeben.
Vom Altarraum aus wurde das „Friedenslicht“ an rund 1500 Pfadfinder weitergegeben. Foto: Wilfried Gerharz

Eine schlichte, dünne Wachskerze hielt mancher Pfadfinder in der Hand, andere eine dicke Adventskerze als Dauerlicht oder eine Laterne mit Glasscheiben als Windschutz für die Flamme dahinter. Vom Altarraum aus wurden am Sonntag im St.-Paulus-Dom Hunderte, womöglich sogar bis zu 1500 Kerzen, als „Friedenslichter“ entzündet.

Damit haben die Pfadfinder-Verbände im Bistum das „Friedenslicht von Bethlehem“ auch nach Münster und in die Region geholt. Die Flamme war – ähnlich wie es mit dem Olympischen Feuer von Athen aus gemacht wird – in den vergangenen Tagen aus Israel nach Linz in Österreich und in 19 weitere Länder gegeben worden.

Volle Reihen im Dom

Bankreihen, Gänge und Stufen im Dom waren bei Einbruch der Dämmerung besetzt von den Teilnehmer der 20. ökumenischen Aussendungsfeier. Mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die entweder der katholischen Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der katholischen Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) oder dem evangelischen Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) angehören.

Domkapitular Hans-Bernd Köppen und Superintendent Ulf Schlien hielten die Messe unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“. Daran angelehnt wurde der Altarraum zum Teil nacheinander in Farben ausgeleuchtet.

Aussendung des Friedenslichts im Dom Münster

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  • Andrang am St.-Pualus-Dom in Münster

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Pfadfinder brachten am Sonntagnachmittag das „Friedenslicht von Bethlehem“ in den Dom.

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  • Mit der Aussendungsfeier unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“ soll die Flamme in das ganze Münsterland und in die Kirchengemeinden von Kerze zu Kerze weitergegeben werden.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Über 1500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene der katholischen Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, ihres Schwesterverbandes Pfadfinderinnenschaft St. Georg sowie des evangelischen Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder...

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  • ... nahmen in der ökumenischen Messe die Flamme mit ihren Kerzen an und nahmen sie mit in ihre Gemeinden.

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  • Die Aussendungsfeier in Münster war die größte in Nordrhein-Westfalen.

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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder der Aussendungsfeier

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  • Aussendung des Friedenslichts im Dom Münster Foto: Wilfried Gerharz
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  • Aussendung des Friedenslichts im Dom Münster Foto: Wilfried Gerharz

Lila wie der VfL Osnabrück

Bei der Farbe Lila etwa erklärte Katharina Fröhle für die Diözesanleitung der PSG: „Lila ist die Farbe des Advent, aber auch die des VfL Osnabrück (An dieser Stelle ging ein amüsiertes Raunen durch die Kirche), und manchmal denke ich dabei an eine Schokolade.“ Fröhle wechselte sich bei ihren Farbbeispielen mit Bjarne Thorwesten vom VCP Münster-Hiltrup ab. Er sagte: „In jeder einzelnen Farbe steckt so viel Positives und auch Negatives. Keine Farbe steht allein für alles. Deshalb habe ich es am liebsten bunt.“

Das Licht kommt aus einer Stadt, um die Mauern gebaut sind.

Domkapitular Hans-Bernd Köppen

Der Geistliche Köppen erklärte zum Herkunftsort des „Friedenslichtes“, der Geburtsstadt Jesu Christi, Bethlehem: „Das Licht kommt aus einer Stadt, um die Mauern gebaut sind. Es geht aber in die ganze Welt.“ Menschen wüssten sich „mit ihrer Angst oft nur zu helfen, wenn sie Mauern hochziehen.“ Dabei existiere „auf der anderen Seite“ auch Angst. Er warb, wie auch Schlien, für „Begegnung“ und dafür, „Unterschiedlichkeit“ zu akzeptieren, um Angst zu überwinden.  

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