Organisatoren hoch zufrieden
Mehr als 50.000 Besucher beim City-Advent in Überwasser

Münster -

Mehr als 50 000 Menschen haben in den vergangenen vier Wochen den City-Advent in der Überwasserkirche besucht. Offenbar gebe es ein großes Bedürfnis nach Ruhe und Besinnlichkeit in der hektischen Vorweihnachtszeit, betont der Mitorganisator Rupert König.

Mittwoch, 19.12.2018, 08:00 Uhr aktualisiert: 19.12.2018, 11:43 Uhr
Organisatoren hoch zufrieden: Mehr als 50.000 Besucher beim City-Advent in Überwasser
So erfolgreich wie nie ist in diesem Jahr der City-Advent in der Überwasserkirche. Foto: Oliver Werner

„Erschöpft, aber glücklich“ – so fasst Rupert König seine Stimmungslage kurz vor Ende des City-Advents zusammen. Seit Ende November strömten nach seinen Angaben mehr als 50 000 Besucher in die Überwasserkirche, so viele wie noch nie bei einem City-Advent. „Wir sind einfach nur überwältigt“, sagt König, der das Kirchenfoyer leitet und in diesem Jahr zum vierten Mal den City-Advent betreut hat – ein ökumenisches Projekt, das von Stadtdekanat und Evangelischem Kirchenkreis getragen wird.

Im schönsten Licht erstrahlen die Kunstwerke und Installationen zwischen 16 und 20 Uhr, wenn es draußen dunkel ist. „Anders als in den Vorjahren kamen diesmal auch schon tagsüber viele Menschen in die Kirche“, hat König beobachtet – Weihnachtsmarkt-Besucher, die auf ihrem Weg in die Innenstadt zufällig vorbeikamen, Schulklassen, ganze Busbesatzungen. „Zwischenzeitlich waren bis zu 1000 Menschen gleichzeitig in der Kirche“, sagt König.

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Mit dem Verlauf des City-Advents hoch zufrieden: Rupert König, Organisator und Leiter des Kirchenfoyer. Foto: Kalitschke

Großes Bedürfnis nach Ruhe

Der große Andrang stelle den City-Advent in der Zukunft vor neue Herausforderungen. Bereits in diesem Jahr wurden erstmalig ehrenamtliche Helfer durch studentische Hilfskräfte abgelöst. Künftig wird das Projekt wohl noch professioneller werden, glaubt König. Auch über das Thema Sicherheit werde man sich angesichts der Menschenmassen wohl verstärkt Gedanken machen müssen.

Der City-Advent sei jedoch alles andere als ein rummeliges Massen-Event gewesen, unterstreicht König. „Der Andrang zeigt, dass es offenbar gerade in der Vorweihnachtszeit ein großes Bedürfnis nach Ruhe und einer ernsthaften Konfrontation mit den Themen des Advents gibt.“

Im Vorjahr kamen geschätzte 30 000 Besucher – die 50 000 von diesem Jahr basieren auf konkreten Zählungen. „Wir können den City-Advent nicht jedes Jahr erneut toppen, aber wir wollen ihn natürlich weiterführen“, sagt König. Ziel sei es auch in Zukunft, „den Menschen nicht nur eine schöne Kirche zu präsentieren, sondern sie nachdenklich zu machen“. Für den nächsten City-Advent habe er bereits jetzt neue Ideen.

Der Abbau beginnt am Donnerstag nach 20 Uhr. „Danach sind wir erst einmal froh, wenn wir alle in Ruhe Weihnachten feiern können“, sagt König zum Abschluss von vier bewegten und bewegenden Wochen.

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