Studierendenwerk
Geschäftsführer sieht sich als Opfer einer Intrige

Münster -

Der beurlaubte Geschäftsführer des Studierendenwerks hat sich jetzt erstmals zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert. Frank Olivier sieht sich als Opfer einer Intrige.

Dienstag, 25.12.2018, 17:00 Uhr
Frank Olivier
Frank Olivier Foto: Oliver Werner

Der vom Verwaltungsrat bis auf Weiteres beurlaubte Geschäftsführer des Studierendenwerks, Frank Olivier , hat sich jetzt erstmalig zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert. In einer Pressemitteilung zeigt er sich überzeugt, dass er diese entkräften könne.

„Ich fühle mich als Teil einer Intrige“, so Olivier in der Mitteilung. „Bereits im Juni 2018 waren anonyme Vorwürfe gegen die Geschäftsführung erhoben worden. Um diese zu entkräften, beschloss der Verwaltungsrat auf meinen Vorschlag im September 2018, dass eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der Überprüfung der Vorwürfe beauftragt werden soll.“ Das Gutachten sollte laut Olivier mit der Innenrevision erstellt werden. Doch die sei in die Gutachtenerstellung nicht einbezogen worden, und er selbst habe keine Gelegenheit gehabt, die Sachverhalte zu erläutern.

„Das ohne mein Wissen erstellte Gutachten wurde mir am 7. Dezember mit der Bitte um Stellungnahme bis zum 17. Dezember vorgelegt. Angesichts des Umfangs des Gutachtens ist die gesetzte Frist zur Stellungnahme deutlich zu kurz.“

Dies habe er dem Verwaltungsrat mitgeteilt und eine dezidierte Stellungnahme bis Mitte Januar angekündigt. „Bereits vorab wurde zu den wesentlichen Vorwürfen Stellung genommen“, so Olivier. „Die Ad-hoc-Entscheidung des Verwaltungsrats, ohne dass ich Gelegenheit hatte, mich mit den im Gutachten erhobenen Vorwürfen inhaltlich sorgfältig auseinanderzusetzen, ist nicht nachvollziehbar.“ Er gehe davon aus, dass sämtliche gegen ihn erhobenen Vorwürfe entkräftet werden können.

Die Tatsache, dass sein Stellvertreter Achim Wiese, der laut Olivier als kaufmännischer Leiter die Vergabeentscheidungen vorbereitet habe, jetzt kommissarisch die Geschäftsführung übernimmt, sei „nicht nachvollziehbar“ und stehe im Wertungswiderspruch zu seiner Beurlaubung.

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