Jahresrückblick in Bildern
Das war das Jahr 2018 in Münster

Münster -

Ein bewegendes Jahr neigt sich dem Ende zu: Nicht nur die Amokfahrt am Platz vor dem Kiepenkerl, der 101. Katholikentag oder die Debatte um das Preußenstadion prägten das Jahr 2018 - viele weitere Themen beschäftigten die Münsteraner. Ein Rückblick in Bildern. 

Sonntag, 30.12.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 31.12.2018, 12:40 Uhr
Jahresrückblick in Bildern: Das war das Jahr 2018 in Münster
Foto: Ahlke, Peperhowe, Pier, Werner, Stetzkamp (Grafik)

Querelen in der Stadtwerke-Führungsetage, Kunst von Gerhard Richter , der Kauf zweier Kasernen - die Stichworte rufen ein turbulentes Jahr in Münster in Erinnerung. Die Meilensteine des Jahres 2018 gibt es in einer Bilderstrecke zu sehen. Ein Kommentar ordnet das Jahr 2018 ein. 

Kommentar: Das Ende der alten Debatten

Was für ein Tempo, was für ein Jahr. 2018 war intensiv, voller Freude, aber auch Enttäuschungen, und nicht ohne Schmerz. Die schreckliche Amokfahrt trifft Münster mitten ins Herz. Der bunte Katholikentag lässt Zehntausende zusammenwachsen. Im Aasee verendet im Dürre-Sommer tonnenweise Fisch, Starkünstler Gerhard Richter schenkt der Stadt einfach mal so ein teures Kunstwerk.

Die überdimensionierten Pläne für eine Preußen-Arena platzen. Plötzlich ist das uralte Stadion die Zukunft, die ewige Standortdebatte beendet. Die Politik schasst nach viel zu langem Zusehen endlich die zerstrittenen Geschäftsführer der Stadtwerke und schickt den Chef des Klarastiftes nach Hause. Das alles kostet Millionen.

Schwarz-Grün zeigt sich gut ein Jahr vor der Kommunalwahl 2020 inzwischen wieder diszipliniert und stabil. Mehr noch: Die Grünen sind nach unserem Münster-Barometer erstmals die zweitstärkste Partei. Und der Oberbürgermeister? Markus Lewe verliert an Zustimmung, wird aber insgesamt gut bewertet. Es wäre eine Überraschung, würde er Münster nicht in einer dritten Amtszeit führen. Ralf Repöhler

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Das war das Jahr 2018 in Münster - ein Rückblick in Bildern

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  • Amok-Fahrt, Jahrhundertsommer, Chaos-Tage bei den Stadtwerken: Das passierte 2018 in Münster Foto: Lisa Stetzkamp (Grafik)
  • Bei einer Amokfahrt starben im April am Platz vor dem Kiepenkerl fünf Menschen, weitere Menschen erleiden zum Teil schwere Verletzungen.

    Foto: Oliver Werner
  • Nach der Amokfahrt: Bundesinnenminister Horst Seehofer (v.l.), Ministerpräsident Armin Laschet, Oberbürgermeister Markus Lewe und NRW-Innenminister Herbert Reul tragen sich im Rathaus ins Kondolenzbuch ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Im Mai findet in Münster der 101. Katholikentag. Zehntausende feiern ein Fest des Glaubens.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zahlreiche Prominente nehmen am 101. Katholikentag teil - darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • CDU und Grüne bringen den Ausbau und die Modernisierung des Preußen-Stadions auf den Weg. 40 Millionen Euro sollen investiert werden.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Fischsterben im Aasee: Nach wochenlanger Hitze und Trockenheit verenden im Aasee Zehntausende Fische.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Das Fischsterben beschränkt sich nicht nur auf den Aasee. Auch Tiere, die in den Uferbereichen leben, verenden – so wie diese Ente.

    Foto: kal
  • Der Künstler Gerhard Richter schafft für die profanierte Dominikanerkirche ein Kunstwerk. „Zwei Doppelspiegel für ein Pendel“ zieht bis zum Jahresende mehr als 200.000 Besucher an.

    Foto: Oliver Werner
  • Chaos-Tage bei den Stadtwerken: Der kaufmännische Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann (l.) und der technische Geschäftsführer Dr. Dirk Wernicke (r.) müssen ihren Platz räumen. In der Mitte: Aufsichtsratsvorsitzender Alfons Reinkemeier.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Rat spricht sich gegen die Ansiedlung einer Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) in Münster aus. Auch die Grünen stimmen dagegen. Die schwarz-grüne Rathauskoalition gerät in eine schwere Krise.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Stadt erwirbt die York- und die Oxford-Kaserne (Foto). Damit wird der Weg für mehr als 3000 neue Wohnungen frei.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Das Wolfgang-Borchert-Theater führt Shakespeares „Sturm“ auf – auf einer schwimmenden Bühne im Stadthafen 1.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Auf der Ostseite des Hauptbahnhofs erfolgt der Spatenstich für das Projekt „Hansator“. Unter anderem werden ein Hotel und eine Radstation entstehen. In der Nachbarschaft regt sich Kritik. Es wird befürchtet, dass die Drogen-Szene ins Quartier verdrängt wird.

    Foto: Landmarken AG
  • Das Projekt „West-östlicher Diwan“ auf dem Domplatz will Menschen aus dem deutschen und dem arabisch-persischen Kulturraum zusammen bringen. Auf dem Domplatz werden Orient-Teppiche ausgelegt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Das Hafencenter darf weitergebaut werden, obwohl der Bebauungsplan gekippt wird.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Kardinal Reinhard Marx ist Ehrengast beim Kramermahl des Vereins der Kaufmannschaft. Zuvor wird er im Friedenssaal empfangen. Hier ist er im Gespräch mit dem aktuellen Vorsitzenden des Vereins der Kaufmannschaft, Dr. Benedikt Hüffer.

    Foto: Oliver Werner
  • Das ehemalige Mercure Hotel (Foto) und die ehemalige Stadtkasse direkt gegenüber werden abgerissen. In Bahnhof-Nähe sollen dort in den nächsten Jahren gleich drei neue Hotels entstehen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Münster erlebt einen der trockensten und heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Viele Menschen freuen sich darüber - doch die Natur leidet. Am Aasee brechen vor lauter Trockenheit gestandene Äste einfach ab.

    Foto: kal
  • Sommer ohne Ende: Noch Mitte Oktober steigen die Temparaturen bis nah an die 30-Grad-Grenze. Die Böden in den münsterischen Wäldern sind metertief ausgetrocknet.

    Foto: kal
  • „Biete Frieden“ heißt die Ausstellung, an der sich 14 junge Künstler der Kunstakademie beteiligen. Eines der Kunstwerke befinden sich am Dom.

    Foto: Oliver Werner
  • Rund 500 Bäume müssen für den geplanten Ausbau der Umgehungsstraße gefällt werden.

    Foto: hpe
  • Amok-Fahrt, Jahrhundertsommer, Chaos-Tage bei den Stadtwerken: Das passierte 2018 in Münster Foto: Jürgen Grimmelt
  • Roland Kaiser begeistert beim Stadtfest „Münster mittendrin“ Tausende Fans. Auch 2019 will der Schlagersänger wieder auf dem Domplatz auftreten.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Das Europäische Kulturerbejahr 2018 wird in den beiden Friedensstädten Münster und Osnabrück feierlich eröffnet.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Anwohner der Aasee-Terrassen beschweren sich, weil sie im heißen Sommer zum Treffpunkt von Jugendlichen werden. Lärm, Drogenhandel und Drogenkonsum gehören zu den unerfreulichen Begleiterscheinungen. Die Stadt erlässt daraufhin Shiha-Rauchverbot.

    Foto: kal
  • Rapper Jan Delay begeistert Tausende beim Stadtfest „Münster mittendrin“.

    Foto: Björn Meyer
  • Die Münsteranerin Svenja Schulze wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Bundesumweltministerin ernannt.

    Foto: Wolfgang Kumm
  • Wilsberg geht fremd. Die neue Folge der beliebten ZDF-Reihe wird in Bielefeld gedreht.

    Foto: Friso Gentsch
  • Die Punk-Band Donots spielt im Hansa-Berufskolleg, das als „Schule mit Courage – Schule ohne Rassismus“ ausgezeichnet wird.

    Foto: Matthias Ahlke

 

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