Abschluss der Zoo-Aktion „Zahl‘, was Du willst!“
Kleinvieh macht auch Mist

Münster -

Klassische Win-win-Situation: Mit der Aktion „Zahl‘, was Du willst!“ lockt der Allwetterzoo Münster in den umsatzschwächeren Wintermonaten viele Besucher. Die können günstig wilde Tiere sehen. In der nun abgelaufenen Aktionsphase lag die Besucherzahl im fünfstelligen Bereich.

Montag, 07.01.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 07.01.2019, 09:20 Uhr
In so ein Löwenmaul passt viel Fleisch – und das ist teuer. Deshalb hat der Allwetterzoo Münster für 16 Tage in den umsatzschwächeren Wintermonaten die Aktion „Zahl, was du willst“ gestartet.
In so ein Löwenmaul passt viel Fleisch – und das ist teuer. Deshalb hat der Allwetterzoo Münster für 16 Tage in den umsatzschwächeren Wintermonaten die Aktion „Zahl, was du willst“ gestartet. Foto: Oliver Werner

Im Eingangsbereich vor dem Allwetterzoo stehen schon am Vormittag zahlreiche Menschen Schlange. Sie kommen nicht nur aus Münster, wie die vielen Auto-Kennzeichen mit den Umlandskürzeln auf dem Parkplatz beweisen. Grund für den Ansturm ist der letzte Tag der zweiwöchigen Zoo-Aktion „Zahl‘, was du willst!“.

Maximilian ist die Freude ins Gesicht geschrieben. Der kleine Junge kann es kaum erwarten, bei der Elefantenfütterung zuzusehen. Seine Eltern Denise Steincke und Sebastian Jäger haben den Besuchstag ganz bewusst gewählt. „Wir sind heute wegen der Aktion hier“, sagt Jäger. Zwar kämen sie sonst auch zwei, drei Mal im Jahr in den Allwetterzoo, aber heute war die Möglichkeit, den Eintrittspreis selbst bestimmen zu können, ausschlaggebend.

Doch wie viel gibt man, wenn man selbst entscheiden muss? „Die Tiere sollen gut versorgt werden. Das ist aufwendig und kostet Geld“, sagt Denise Steincke. Deshalb wollen sie zehn Euro pro Person geben.

Aktion „Zahl‘, was Du willst!“ im Allwetterzoo Münster

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  • Hendrik Eismann mit Greta (v.l.), André Kückmann mit Lotta und Andreas Meyer mit Janne kamen am Sonntag aus Havixbeck und Hohenholte in den Allwetterzoo.

    Foto: Oliver Werner
  • Denise Steincke und Sebastian Jäger freuten sich zusammen mit dem kleinen Maximilian auf die Elefantenfütterung. Die junge Familie nutzte die Gelegenheit der Zoo-Aktion „Zahl‘, was Du willst!“ und gaben 10 Euro pro Person.

    Foto: Oliver Werner
  • Schon um 11 Uhr bildeten sich vor dem Zoo an der Sentruper Straße Schlangen an den Kassenhäuschen.

    Foto: Oliver Werner
  • Durch gut organisierte Zoo-Mitarbeiter wurde der Einlass schnell abgewickelt.

    Foto: Oliver Werner
  • Highlight eines jeden Zoobesuchs: Die Elefantenfütterung.

    Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
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  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Das gefällt Dr. Dirk Wewers . Der Zoo-Kurator weiß, dass während der Aktionstage im Durchschnitt weniger Geld für den Eintritt bezahlt wird. Die letzten 16 Tage waren aber durchaus zufriedenstellend, wie Wewers betont. Insgesamt kamen in dem Zeitraum 67 463 Besucher, mit Jahreskartenbesitzern waren es sogar 84 566.

„Am Sonntag vor Silvester war der Andrang am größten“, erzählt Wewers. Über 10 000 Besucher seien an dem Tag an die Sentruper Straße gekommen. Dieser Wert werde nur an wenigen Tagen im Jahr erreicht.

Für den Zoo ist das Modell in den besucherschwachen Wintermonaten lukrativ. Besser, es kommen viele, die weniger zahlen, als wenn sehr wenige kämen. Doch als längerfristiges Modell komme die Aktion nicht infrage, so Wewers. „Dehnt man den Zeitraum aus, kommen auch weniger Menschen auf einmal“, sagt Wewers. Und irgendwann rechne sich das Modell dann nicht mehr.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Vor dem Pferdemuseum schieben Hendrik Eismann, André Kückmann und Andreas Meyer je einen Kinderwagen vor sich her. Die drei Familienväter sind mit ihren Kindern Greta, Lotta und Janne aus Havixbeck und Hohenholte gekommen. Die Aktion war aber nicht der Grund. „Wir haben eine Familienmitgliedschaft im Zooverein abgeschlossen und kommen etwa zwei Mal im Monat“, erzählt Eismann. Die Jahreskartenbesitzer kommen gern, freuen sich vor allem über die vielen Sonderaktionen. Nur die kürzlich angehobenen Parkgebühren finden sie unverhältnismäßig.

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