Prominenter Angeklagter am 27. Januar
Roberto Blanco vor dem Tennengericht

Münster -

„Ein bisschen Spaß muss sein“ lautet das Motto von Roberto Blanco. Am 27. Januar steht der Schlager-Star in Münster vor Gericht. Ihn erwartet ein närrisches Tribunal.

Donnerstag, 10.01.2019, 13:00 Uhr
Roberto Blanco
Roberto Blanco Foto: PR

Ein ganz besonderer Angeklagter steht vor dem Tennen­gericht der KG Paohlbürger: In Handschellen wird der berühmte Schlager- und Show-Star Roberto Blanco am 27. Januar um 13.11 Uhr auf der Anklagebank Platz nehmen. „80 Jahre alt musste ich werden, in Beirut und Madrid zur Schule gehen, viele Filme drehen und viele Schlager singen und auf Tausenden von Bühnen stehen, ehe mich die Organisatoren des Tennengerichtes doch noch erwischten“, wird der berühmte deutsche Show-Star, der heute in Zürich wohnt, in einer Pressemitteilung zitiert.

1972 ersang sich der in Tunis geborene Sohn eines kubanischen Künstler-Ehepaars sein Markenzeichen: „Ein bisschen Spaß muss sein“ wurde zum berühmtesten seiner Hits, sein Lebensmotto war zementiert. Mit dem Titel eines weiteren Hits will er sich vor dem Tennengericht verteidigen. „Heute so, morgen so´ – so war auch mein Leben“, sagt Blanco laut Mitteilung. Er wird voraussichtlich viel aus seinem bewegten Leben erzählen – von seinen erfolgrechen Fernsehshows als Nachfolger von Rudi Carrell („Am Laufenden Band“) und seiner eigenen Blanco-Show, die bis zu 50 Prozent Einschaltquote erzielte.

Der Schlager-Star wohnte lange in München, daher seine Nähe zur CSU. Sein Motto „Wir Schwarze müssen zusammenhalten“ brachte ihm die Ehrenmitgliedschaft dieser Partei ein. Das wird sicher ein An­klagepunkt vor dem Tennengericht sein. Sein sozia les Engagement für Obdach­lose, für arme Kinder und für „Ärzte ohne Grenzen“ dürfte ihm aber viele Pluspunkte einbringen.

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