Prinz Leo offiziell im Amt
Proklamation mit pochendem Herz

Münster -

Endlich hat Münster nun auch offiziell einen neuen Karnevalsprinzen. Mit pochendem Herz ist Leo Squillace proklamiert worden. Wer ihn in das hohe Amt eingeführt hat, war eine Überraschung.

Donnerstag, 10.01.2019, 20:00 Uhr
„Isch binne keine Prinze für eine Nacht“. Wenn Leo I. seine Lieder singt, dann freuen sich nicht nur Tochter Mariella (rechts daneben) und „la familia“.
„Isch binne keine Prinze für eine Nacht“. Wenn Leo I. seine Lieder singt, dann freuen sich nicht nur Tochter Mariella (rechts daneben) und „la familia“.

Der FDP-Ratsherr Hans Varnhagen ist längst kein stellvertretender Bürgermeister mehr. Das ist aber auch egal. Im Mövenpick-Hotel haben ihn zumindest alle dafür gehalten, als er Prinz Leo im Namen der Stadt Münster offiziell proklamierte – und dabei auch so bezeichnet wurde.

Das jecke Oberhaupt bedankte sich am Ende „bei unserem Oberbürgermeister Hans“. Der richtige OB Markus Lewe hatte sich entschuldigen lassen, die drei ehrenamtlichen Bürgermeister haben „mit Karneval nicht so viel am Hut“, räumte Varnhagen verschmitzt ein.

Generalprinzmarschall Bernard Homann jedenfalls freute sich über „einen Profi an meiner Seite“. Denn: Varnhagen hatte im Jahr 2008 bereits den damaligen Prinzen Andreas Krieg proklamiert. Und war langjähriger Senatspräsident der KG Freudenthal. „Ich bin durch den Karneval in die Politik gekommen. Es hat sich nur nicht allzu viel verändert“, gab Varnhagen zu.

Prinzenproklamation

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  • Endlich hat Münster nun auch offiziell einen neuen Karnevalsprinzen. Mit pochendem Herz ist Leo Squillace proklamiert worden. Foto: hpe
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Pantaleone Squillace ist im blauen Scheinwerferlicht „an die (Prinzen)-Kette gelegt worden“, wie es Adjutant Detlev Simon bezeichnete. Wegen des plötzliches Todes seiner Mama hatte Münsters erster italienischer Prinz beim Sessionsauftakt im November auf dem Prinzipalmarkt gefehlt. Beim Prinzendämmerschoppen wurde er nun im Beisein der Abordnungen von über 30 Karnevalsgesellschaften in sein närrisches Amt eingeführt.

Der neue Prinz hat "italienisches Feuer"

„Wenn sich der Nudelmacher von der Aegidiistraße, Pantaleone Squillace, in Leo I. umbenennt, dann muss das was mit Karneval zu tun haben“, schlussfolgerte Varnhagen. Und bescheinigte Squillace jenes „Feuer“, das der Präsident des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval (BMK), Dr. Helge Nieswandt, nach dem vergangenen Auftakt-Wochenende mit den ersten gemeinsamen Terminen nur bestätigen konnte. „Wenn das so weitergeht, lieber Leo, dann brauchst du Kondition.“

Das Rezept des Gastronomen jedenfalls trifft den Geschmack der Karnevalisten. „Prinz Leo verkörpert Weltoffenheit und Toleranz. Sein Frohsinn und sein italienisches Feuer bereichern den Karneval schon länger“, sagte Homann. Leos Tochter Mariella war bereits Münsters Stadtjugendprinzessin. Er selbst ist „das Beste, was Italien momentan zu bieten hat“, sagte Simon.

Leo verspricht "tolle Session" 

So viele warme Worte, so viele Glückwünsche – Prinz Leo pochte das Herz. „Ich bekomme gleich einen Herzinfarkt. Fühl mal rechts“, bekannte er auf der Bühne und versprach „eine tolle Session“. Matthias Reck, Präsident von Leos Muttergesellschaft Freudenthal, war davon überzeugt: „Wenn ich Prinz in Italien wäre, wäre ich nicht halb so gut wie du.“

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