Neujahrsempfang der Stadt Münster
„Das Wetter ist auch ganz ähnlich“ - Deutsche und Niederländer betonen Gemeinsamkeiten

Münster -

Der Festredner war der niederländische Botschafter in Berlin. Logisch, dass es beim Neujahrsempfang der Stadt Münster um das Verhältnis von Deutschen und Niederländern ging – und um grenzüberschreitende Gemeinsamkeiten, etwa das aktuell nass-kalte Regenwetter.

Sonntag, 13.01.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 19:17 Uhr
Proppenvoll war der Rathausfestsaal beim Neujahrsempfang der Stadt Münster. Festredner war der niederländische Botschafter in Deutschland.
Proppenvoll war der Rathausfestsaal beim Neujahrsempfang der Stadt Münster. Festredner war der niederländische Botschafter in Deutschland. Foto: Matthias Ahlke

Wepke Kingma, der Botschafter der Niederlande in Berlin, fühlt sich in Münster wie zu Hause. „Viele Fahrräder, viele Kneipen“, benannte er beim Neujahrsempfang der Stadt Münster die wichtigsten Vergleichspunkte – und fügte in Anspielung auf den ungemütlichen Nieselregen an diesem Sonntagmorgen schmunzelnd hinzu: „Das Wetter ist auch ganz ähnlich.“

Wepke Kingma war der Festredner bei dieser Traditionsveranstaltung. Im proppenvollen Rathausfestsaal betonte er etwas, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, in Zeiten wie heute aber immer wieder betont werden muss: nämlich die Selbstverständlichkeit des guten Miteinanders der beiden Nachbarstaaten. Als Beleg dafür führte er an, „dass Deutsche und Niederländer sehr gern in das jeweils andere Land reisen“.

Und er fasste Deutsche und Niederländer gleichermaßen zusammen, als er festhielt: „Sicherheit und Wohlstand sind für uns untrennbar verbunden mit der Stabilität Europas.“

Neujahrsempfang der Stadt Münster

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  • Die Stadt Münster hatte am Sonntag (13. Januar) zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Festredner im Rathausfestsaal war in diesem Jahr der Botschafter der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland, Wepke Kingma. Foto: Matthias Ahlke
  • Die Stadt Münster hatte am Sonntag (13. Januar) zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Festredner im Rathausfestsaal war in diesem Jahr der Botschafter der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland, Wepke Kingma. Foto: Matthias Ahlke
  • Die Stadt Münster hatte am Sonntag (13. Januar) zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Festredner im Rathausfestsaal war in diesem Jahr der Botschafter der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland, Wepke Kingma. Foto: Matthias Ahlke
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  • Die Stadt Münster hatte am Sonntag (13. Januar) zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Festredner im Rathausfestsaal war in diesem Jahr der Botschafter der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland, Wepke Kingma. Foto: Matthias Ahlke
  • Die Stadt Münster hatte am Sonntag (13. Januar) zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Festredner im Rathausfestsaal war in diesem Jahr der Botschafter der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland, Wepke Kingma. Foto: Matthias Ahlke
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  • Die Stadt Münster hatte am Sonntag (13. Januar) zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Festredner im Rathausfestsaal war in diesem Jahr der Botschafter der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland, Wepke Kingma. Foto: Matthias Ahlke
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Apropos Stabilität: Einen kleinen Seitenhieb auf die Berliner Szene konnte sich der niederländische Spitzendiplomat dann doch nicht verkneifen. Über Jahre hinweg sei sein Deutschlandbild geprägt gewesen von der Vorstellung, dass die Politiker die Kunst der schnellen Regierungsbildung beherrschen. „Ich habe dazugelernt.“

Wepke Kingma und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe spielten sich in ihren Reden immer wieder die Bälle zu. Nur beim Thema Migration setzten beide unterschiedliche Schwerpunkte: Während es der Botschafter als eine zen­trale Aufgabe der Europäischen Union bezeichnete, gegen die „illegale Zuwanderung“ vorzugehen, machte Lewe – ausgehend vom Beispiel einer Flüchtlingsfamilie, die sich bei ihm gemeldet hatte – ein deutliches Fragezeichen hinter der aktuellen Abschiebepraxis.

Ansonsten aber herrschte Einigkeit: Lewe bezeichnete Europa als das „größte Glück, das uns gegeben wurde“. Stolz schilderte der Oberbürgermeister dem Botschafter, dass die enge Kooperation zwischen Enschede und Münster inzwischen auch den (zeitlich freilich begrenzten) Austausch der Stadtoberhäupter einschließe. Der eigens für den Neujahrsempfang angereiste Bürgermeister von Enschede, Onno van Veldhuizen, bestätigte die positiven Erfahren mit demonstrativem Kopfnicken.

Lewe nutzte aber auch die Möglichkeit, um öffentlich und vehement eine bessere Bahnverbindung zwischen Münster und Enschede zu fordern. Dass überdies die Bahnverbindung zwischen Münster und Dortmund eine „Zumutung“ sei, wurde er auch gleich los.

Dem Neujahrsempfang ging ein kurzer Friedenssaalempfang im kleinen Kreis voraus. Dabei wurde bekannt, dass die Ehefrau des Botschafters, Tess Wouda Kuipers, bereits im zarten Alter von vier Jahren Münster zum ersten Mal besucht hat – und ihr die Stadt in sehr guter Erinnerung geblieben ist. Der niederländische Botschafter fand für das enge Band beiderseits der Grenze eine Formulierung, die man auch nur unter echten Freunden benutzen darf: „Wir betrachten Münster praktisch als eine niederländische Stadt.“  

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