33.000 Gäste besuchen Gedenkort
Großes Interesse an der Villa ten Hompel

Münster -

33 000 Gäste kamen im Jahr 2018 in die Villa ten Hompel, was einen Zuwachs von 3000 Besuchern bedeutet. Die Gäste, darunter eine Vielzahl von Schulklassen und Gruppen der Polizei, Bundeswehr und Justiz, kamen nicht nur aus Münster und der Region, sondern auch aus dem europäischen Ausland wie den Niederlanden, aber auch Israel und den USA.

Freitag, 18.01.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 06:04 Uhr
Vereidigung von Polizeischülern in der Weimarer Republik in Münster 1931/32. Originalbeschriftung eines Anwärters: „Und war der Dienst auch noch so schwer, Polizei-Anwärter war ein Ehr‘!“
Vereidigung von Polizeischülern in der Weimarer Republik in Münster 1931/32. Originalbeschriftung eines Anwärters: „Und war der Dienst auch noch so schwer, Polizei-Anwärter war ein Ehr‘!“ Foto: Stadt Münster

Im 20. Jahr des Bestehens bietet die Villa ten Hompel zusammen mit den lokalen Kooperationspartnern, der Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit, dem Evangelischen Forum, Gegen Vergessen – für Demokratie und dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte wieder ein hochkarätiges und abwechslungsreiches öffentliches Bildungsprogramm an.

In der Vortragsreihe „Mittwochsgespräche“ steht das Thema „Weimarer Verfasstheiten“ im Mittelpunkt. Zu Gast sind unter anderem der international renommierte Historiker Prof. Jörn Leonhard mit seinem Bestseller „Der überforderte Frieden – Versailles und die Welt 1918 bis 1923“ (6. Februar), Prof. Oliver Lepsius referiert über den „Gründungsvater der Weimarer Reichsverfassung“ Hugo Preuß (22. Mai) und Prof. Stefanie Schüler Springorum, die Direktorin des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, trägt über den gesellschaftlichen Judenhass in der Weimarer Republik vor (10. Juli). 

In der Reihe „Forum am Donnerstag“ liest unter anderem der Leiter der Zeit-Stiftung, Prof. Michael Göring, aus seinem neuen Roman „Hotel Dellbrück“ über die jüdische Familie Rosenbaum (21. Februar), der Münchner Literaturprofessor Sven Hanuschek liest aus Erichs Kästners Meisterwerk „Fabian“, das Hanuschek unter dem ursprünglichen Titel „Der Gang vor die Hunde“ neu ediert hat (14. März), und Prof. Hans-Ulrich Thamer stellt seine neue Biografie über Adolf Hitler vor (6. Juni). Beginn der Abendveranstaltungen ist jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Im Internet ist das Programm zu finden unter:

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6328133?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
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