Fernsehsitzung „Westfalen haut auf die Pauke“
Närrisches Bühnenspektakel

Münster -

Knapp 1200 Freunde des Karnevals erlebten an zwei Abenden in der Halle Münsterland bei der Fernseh-Aufzeichnung „Westfalen haut auf die Pauke“ ein närrisches Bühnenspektakel mit den besten Künstlern aus der Region.

Samstag, 19.01.2019, 08:00 Uhr
„Flug ins teuflische Bermuda-Dreieck“: Die Schlossgeister-Amazonen aus Münster präsentierten den besten Schautanz am Gala-Abend.
„Flug ins teuflische Bermuda-Dreieck“: Die Schlossgeister-Amazonen aus Münster präsentierten den besten Schautanz am Gala-Abend. Foto: Helmut Etzkorn

Wer auf vier Stunden Karneval nonstop steht und wirklich das Beste aus der Region hören und sehen will, ist bei der WDR-Fernsehgala „Westfalen haut auf die Pauke“ (WHAP) goldrichtig. Statt langweiliger Reden und nicht enden wollender Ordensverleihungen auf der Bühne geben sich die närrischen Künstler hier quasi die Klinke in die Hand.

Die aktuelle Schau, gesendet wird sie am Karnevalsdienstag (5. März) abends im WDR-Fernsehen, bietet viel Sehens- und Hörenswertes. Allerdings ohne große Ausreißer nach oben. Die in den vergangenen Jahren gefeierte Comedy-Lokalmatadorin Lisa Feller beispielsweise präsentierte zwar witzige Ausschnitte aus ihrem aktuellen Live-Programm. Aber auf den Stühlen stand diesmal niemand mehr, und Zugabe-Rufe waren auch nicht mehr zu hören. Das dritte WHAP-Gastspiel in Folge war wohl doch eins zu viel.

Wortüberfrachtung

Sorgen, die sich Angelika Gausmann als schrullige „Hertha“ nicht machen muss. Sie eroberte mit ihrem unnachahmlichen Mutterwitz einmal mehr die Herzen des Publikums und mischt sich auch in die große Politik ein. Beispiel: „Warum hat der Bundestag eine Kuppel? Schon mal Zirkus unterm Flachdach gesehen?“

Fernseh-Gala „Westfalen haut auf die Pauke“ in der Halle Münsterland

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Insgesamt aber waren wohl sechs Bütt-Beiträge trotz des auch zu später Stunde noch sehr aufmerksamen Publikums eine Wortüberfrachtung. Das Duo „Bauer und Wiener“ brachte Wiener Schmäh und westfälische Bauernschläue nicht ganz überzeugend unter einen Hut, gestern Abend bei der „Hauptsitzung“ wurden sie kurzfristig durch „Brömmelstrote“ Martina Gordon ersetzt.

Abschied einer närrischen Band

Mit den einfach überragenden Schlossgeister-Amazonen (Schautanz Bermuda-Dreieck) und einem Prinzen Leo, der mit seiner Ausstrahlung und gleich drei Liedern gefiel, punktete Münster. Gestern servierten die Adjutanten quasi als Zugabe noch ihren Auftritt als „Eilemann-Trio“, der schon beim Prinzenball überzeuge. Und Leo sang „Azzurro“.

Nach 19 Jahren verabschiedete sich die närrische Kultband „Landeier“. Mit „Das war‘s“ trafen sie zum letzten Mal den Party-Geschmack des Publikums. Moderator Uwe Koch: „Wir werden euch vermissen!“

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