Neujahrsempfang der Fachstelle für Sexualität und Gesundheit
Ausgrenzung wegen HIV immer noch Thema

Münster -

Ein erfolgreiches Jahr 2018 attestierte der Vorstand der Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aids-Hilfe Münster e.V. dem Verein beim Neujahrsempfang.

Donnerstag, 24.01.2019, 06:00 Uhr
Vorstand und Team der Fachstelle, gemeinsam mit Harald Wölter, Die Grünen (Mitte) und Richard-Michael Halberstadt, CDU (v.l.)
Vorstand und Team der Fachstelle, gemeinsam mit Harald Wölter, Die Grünen (Mitte) und Richard-Michael Halberstadt, CDU (v.l.) Foto: Aids-Hilfe Münster

Dazu beigetragen haben laut Pressemitteilung zahlreiche Veranstaltungen wie etwa zum Welt-Aids-Tag, sowie unzählige Beratungen und Präventionsprojekte. Vorstandsmitglied Dora Steimer betont die Wichtigkeit der Arbeit der Fachstelle, in der die „Menschen aus Münster und Umgebung einen verlässlichen Ort für Information, Beratung, Begleitung, Testung und Kompetenz haben“.

Ein neues Angebot ist die Beratung zum HIV-Selbsttest, der Ende 2018 in Deutschland zugelassen wurde und auch in der Beratungsstelle in der Schaumburgstraße verkauft wird.

2018 wurde in der Fachstelle erstmals keine HIV-Neuinfektion diagnostiziert. Wesentlicher Grund: Die meisten Menschen mit HIV in Münster werden so gut behandelt, dass die Infektion nicht mehr weitergegeben werden kann. Dagegen ist die Ausgrenzung von HIV-positiven Menschen immer noch ein großes Thema.

Dank der Spendenbereitschaft und der finanziellen Absicherung durch die Stadt Münster kann der Verein die laufenden Angebote weiter anbieten, heißt es abschließend.

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