Exzellenzwettbewerb
Uni ist zuversichtlich

Münster -

Die Universität Münster zeigt Zuversicht für die letzte Runde des Exzellenzwettbewerbs. Die mögliche Förderung als Exzellenzuniversität hat Uni-Kanzler Matthias Schwarte bereits in die mittelfristige Finanzplanung eingestellt.

Freitag, 01.02.2019, 12:00 Uhr
Matthias Schwarte, Kanzler der WWU 
Matthias Schwarte, Kanzler der WWU  Foto: Oliver Werner

An der Universität Münster herrscht Optimismus, im Wettbewerb um die Förderung als Exzellenz-Universität erfolgreich zu sein. Sollte Münster bei der Entscheidung am 19. Juli in der Gruppe der bundesweit voraussichtlich zehn bis elf auserwählten Hochschulen sein, wäre damit eine Förderung von jährlich zwölf Millionen Euro verbunden – und dieses Geld hat Uni-Kanzler Matthias Schwarte bereits in die mittelfristige Finanzplanung der Universität „eingepreist“, wie er den Senatsmitgliedern in ihrer Sitzung am Mittwochabend darlegte.

Die Senatorinnen und Senatoren erlebten einen zufriedenen Kanzler, der von einer „sehr soliden Planung“ sprach. Ab dem Jahr 2021 drohe die WWU allerdings leicht ins Minus zu kippen, erklärte Schwarte. Der Grund: Die Mittel des Landes aus den Hochschulpakten und andere Sonderförderungen laufen dann aus. Außerdem wachse der Etat nicht mit den Preissteigerungen mit. Den staatlichen Hochschulen fehle weiterhin eine auskömmliche Grundfinanzierung, kritisierte Schwarte aufs Neue. „Wir brauchen Planungssicherheit“, sagte er in Richtung der Landesregierung. Eine nachhaltige Finanzplanung sei nicht möglich. Er ergänzte aber, dass das Land in der Vergangenheit seine Förderung in der Regel später angepasst habe.

Bei den leistungsbezogen verteilten Landesmitteln schöpfe die Universität am stärksten aus der „Absolventenkomponente“. Schwarte: Wir sind die absolventen-stärkste Uni in NRW.“ Das Haushaltsvolumen ohne die Medizin lag 2017 laut WWU-Statistik bei rund 460 Millionen Euro.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6360963?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Stadt will bald Pläne für neue Gesamtschule vorlegen
Die jetzige, nur spärlich frequentierte Sekundarschule im ehemaligen Schulzentrum Roxel, wäre aus Sicht der münsterischen Schulpolitik ein idealer Standort für eine Gesamtschule. Die Gemeinde Havixbeck sieht das anders.
Nachrichten-Ticker