Absichtserklärung zwischen Stadt und Preußen Münster
Das steht im „Letter of Intent“

Münster -

Sechs Unterschriften stehen unter der Absichtserklärung, die Vertreter der Stadt Münster und Preußen Münster, unterzeichnet haben. Was darüber steht, finden sie hier.

Freitag, 01.02.2019, 13:19 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 13:45 Uhr
Absichtserklärung zwischen Stadt und Preußen Münster: Das steht im „Letter of Intent“
Das Stadion wurde am Freitag vom Schnee befreit. Das Spiel gegen Kaiserslautern findet statt. Foto: Dirk Anger

Die Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Stadion-Modernisierung bedeutet einen Meilenstein in der rund 30 Jahre dauernden Debatte. Nachfolgend der exakte Wortlaut des sogenannten Letter of Intent:

„Das Stadion an der Hammer Straße hat für den SC Preußen Münster , die Stadt sowie ihre Bevölkerung eine lange Tradition. Mit der 1925 errichteten Heimspielstätte sind nicht nur die wechselvolle Vereinsgeschichte ebenso untrennbar verbunden, sondern auch die emotionalen Stadionerinnerungen zahlloser Preußen-Fans.

Leistungszentrum dringend benötigt

Um auch künftig dem SC Preußen Münster als Spielstätte zu dienen, beabsichtigen die Stadt und der SC Preußen Münster, das in die Jahre gekommene Stadion sowie das Vereins- und Trainingsgelände zu sanieren. Gemeinsam wollen die Stadt und der SC Preußen Münster das Stadion zu einer modernen und den aktuellen Anforderungen gerecht werdenden Spielstätte für hochklassigen Fußball weiterentwickeln und um ein dringend benötigtes Nachwuchsleistungszentrum ergänzen.

Grundlage für die Sanierung des Stadion ist der Bebauungsplan Nr. 568 Sportpark Berg Fidel, den der Rat am 4. Juli 2018 beschlossen hat. Durch ihn sind die planerischen Voraussetzungen für den Stadionausbau bereits geschaffen worden, sodass mit der Umsetzungsplanung und Realisierung ohne zeitliche Verzögerung begonnen werden kann.

Insgesamt 40 Millionen Euro Investitionskosten

Für das Jahr 2019 stellt der Rat der Stadt Münster 300 000 Euro für die weitere Planung sowie insgesamt 40 Mio. Euro Investitionskosten (2019 und 2020 jeweils 10 Mio. Euro, in den weiteren Jahren bis zu 20 Mio. Euro zusätzlich) zur Verfügung.

Mit der Modernisierung des Stadions an der Hammer Straße schaffen der SC Preußen Münster und die Stadt Münster gemeinsam die Grundlage für künftige einmalige Stadionerlebnisse und eine Perspektive für den SC Preußen Münster, auch zukünftig in Münsters Zentrum attraktiven Fußball spielen zu können. Damit wird auch die Standortoption Nieberdingstraße der Stadt Münster zur Entwicklung freigegeben.

Prozess – Zur Umsetzung des o.g. Ziels sind folgende noch zu detaillierenden und konkretisierenden Arbeitsschritte erforderlich:

► Entwicklung von Modellen zur entgeltlichen Überlassung der zu errichtenden baulichen Anlagen unter Beachtung der EU-Beihilfekonformität und Abschlüsse von vertraglichen Vereinbarungen hierzu

►  Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für das Stadion (inkl. Masterplanung und Business-Case-Entwicklung)

► Erarbeitung eines Realisierungskonzeptes zur Umsetzung des Strukturkonzeptes Sportpark Berg Fidel mit Maßnahmen- und Zeitplanung

►  Zügige Ableitung einer ggf. stufenweise realisierbaren Ausbauplanung zur Umsetzung des Strukturkonzeptes Sportpark Berg Fidel

►  Akquise von Fördermitteln und Investoren Organisation

Unter Federführung durch die Stadt Münster wird folgende Organisationsstruktur etabliert:

►  Die strategische Steuerung des Projektes wird unter der Leitung des Oberbürgermeisters durch eine regelmäßig tagende Vorstandskonferenz vorgenommen, die aus dem Vertretern des SCP sowie den fachlich beteiligten Beigeordneten der Stadt Münster besteht.

►  Die Stadt Münster wird eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe einsetzen, die die Steuerung und Bearbeitung der Inhalte und Themen aus den jeweiligen Fachämtern verantwortet.

►  Ein operatives Projektteam, das aus der o.g. verwaltungsinterne Arbeitsgruppe und den Vertretern des SCP aus dem operativen Bereich besteht, wird alle Themen und Inhalte koordinieren und abstimmen.

Mit der Unterzeichnung dieses Letter of Intent unterstreichen die Unterzeichnenden die Bedeutung der Realisierung eines Stadions für 20 000 Zuschauer und eines Nachwuchsleistungszentrums und legen das Fundament für eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Verein und Stadt.

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