Einigung beim Studierendenwerk
Beurlaubter Geschäftsführer Olivier bis Vertragsende freigestellt

Münster -

Der beurlaubte Geschäftsführer des Studierendenwerks, Frank Olivier, wird nicht mehr an seinen Schreibtisch zurückkehren. Verwaltungsrat und Olivier haben sich darauf geeinigt, dass er bis zum Ende seines Dienstvertrages freigestellt wird.

Samstag, 02.02.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 02.02.2019, 10:19 Uhr
Bis 2020 freigestellt: Frank Olivier
Bis 2020 freigestellt: Frank Olivier Foto: Oliver Werner

Der im Dezember beurlaubte Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster, Frank Olivier , wird nicht mehr an seinen Schreibtisch zurückkehren. Verwaltungsrat und Olivier haben sich einvernehmlich darauf geeinigt, dass er bis zum Ende seines Dienstvertrages, der bis zum 30. September 2020 läuft, freigestellt wird.

Dies hat der Verwaltungsrat am Freitag mitgeteilt. „Wir hoffen, dass beim Studierendenwerk nun wieder Ruhe einkehren wird“, so der Verwaltungsratsvorsitzende Fabian Bremer gegenüber unserer Zeitung.

Neue strategische Ausrichtung

„Unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der strategischen Ausrichtung und der Wahrnehmung der Geschäftsführer-Aufgaben“ hätten zu der Entscheidung geführt, so der Verwaltungsrat. Zudem betont das Gremium, dass die „gegen Herrn Olivier bestehenden Verdachtsmomente überprüft und nicht aufrechterhalten“ worden seien.

Olivier war beurlaubt worden, nachdem eine vom Verwaltungsrat eingeschaltete Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bemängelt hatte, dass in mindestens einem Fall eine Vergabe von baulichen Leistungen ohne die erforderliche Ausschreibung erfolgt sei. Dieser Vorwurf scheint nun offenbar vom Tisch zu sein.

Dennoch bleibt Olivier weiterhin freigestellt. So solle dem Studierendenwerk Münster die Gelegenheit gegeben werden, mit einer neuen Geschäftsführung eine neue strategische Ausrichtung vorzunehmen, betont der Verwaltungsrat.

Gremium übernimmt Geschäftsführung

Die Geschäftsführung des Studierendenwerks übernimmt bis auf Weiteres ein Gremium, dem der stellvertretende Geschäftsführer Achim Wiese (der nach Informationen unserer Zeitung in diesem Jahr in den Ruhestand gehen wird), Antonia Remmeke (Innenrevisorin), Petra Schnorrenberg (kaufmännische Abteilung) und Frederick Beilicke (Gebäudemanagement) angehören. Das Ministerium habe der Lösung bereits zugestimmt, betont Bremer.

Zu den finanziellen Folgen der Freistellung wollte sich der Verwaltungsrat am Freitag nicht äußern.

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