Optimismus auch nach Förderabsage
„Eisenman-Brunnen wird 2020 stehen“

Münster -

Die Initiative „Dein Brunnen für Münster“ ist optimistisch, dass das Kunstwerk von Nicole Eisenman im Sommer 2020 nach Münster zurückkehren wird. Nachdem ihr die Kunststiftung NRW eine Förderung verwehrt hat, setzt die Initiative nun auf eine alternative Finanzierungsquelle.

Mittwoch, 20.02.2019, 16:15 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 16:35 Uhr
Soll zurückkehren: Eisenman-Brunnen an der Promenade
Soll zurückkehren: Eisenman-Brunnen an der Promenade Foto: Gerhard H. Kock

Die Initiative „Dein Brunnen für Münster“ ist optimistisch, dass der Brunnen der amerikanischen Künstlerin Nicole Eisenman im Sommer 2020 nach Münster zurückkehren wird. Und das, obwohl sie in dieser Woche unerfreuliche Post erhalten hat. Die Kunststiftung NRW wird das Projekt nicht, wie von der Initiative beantragt, mit 200.000 Euro fördern. „Eine Begründung haben wir nicht erhalten“, betonen Maria Galen und Manfred Petermann von „Dein Brunnen für Münster“.

Woher nehmen die beiden den Optimismus, dass der Brunnen, der eines der beliebtesten Kunstwerke der Skulptur-Projekte 2017 war, bald wieder an der Promenade stehen wird? „Eine alternative Finanzierungsquelle hat uns das starke Signal gegeben, dass sie uns den gleichen Betrag, der jetzt nicht von der Kunststiftung bewilligt wurde, zur Verfügung stellen wird“, betonen Galen und Petermann. Also 200.000 Euro.

Große Zuversicht

Die finale Entscheidung werde bis zum Sommer fallen. „Wir sind sehr sicher, dass das Geld fließen wird“, sagt Petermann, der ausdrücklich unterstreicht. dass es sich bei der Zuversicht der Initiative nicht um „Zweckoptimismus“ handele.

Skulptur „Brunnen-Skizze“ von Nicole Eisenman

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  • Das Bild zeigt den Aufbau der Skulptur „Sketch for a Fountain“ von Nicole Eisenman.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Standort des Brunnen während der Skulptur Projekte war an der Kreuzschanze an der Promenade.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Liegen an der Kreuzschanze unter den Augen von Annette von Droste-Hülshoff (Büste von Anton Rüller)...

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Das Bild zeigt die Skulptur vor dem großen Ansturm...

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Idyllische Lage an der Kreuzschanze an der Promenade.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Der "Skizze für einen Brunnen" war bei den Besuchern sehr beliebt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Während der Skulptur Projekte wurden die Gipsfiguren Opfer von Vandalismus.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der "Skizze für einen Brunnen" war bei den Besuchern sehr beliebt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Verweilen & Chillen an der Kreuzschanze.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Brunnen lud auch zum Abkühlen ein.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der "Skizze für einen Brunnen" war bei den Besuchern sehr beliebt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Während der Skulptur Projekte wurden die Gipsfiguren Opfer von Vandalismus.

    Foto: kal
  • Während der Skulptur Projekte wurden die Gipsfiguren Opfer von Vandalismus und mussten phasenweise abgedeckt werden.

    Foto: Matthias Ahlke
  • In der Nacht wurden Figuren mit blauer Farbe beschmiert und mussten von LWL-Mitarbeitern gereinigt werden.

    Foto: iMatthias Ahlke
  • Das Bild zeigt den Platz der Skulptur nach dem Abbau im Oktober 2017.

    Foto: Matthias Ahlke

Sobald grünes Licht für die Alternativ-Förderung gegeben wird, will die Initiative das Kunstwerk in Auftrag geben. Die Figuren von 2017 sind derzeit eingelagert, die Gipsfiguren, die sich inzwischen aufgelöst haben, sollen aus beständigerem Material neu hergestellt werden. Am Zeitplan werde sich nichts ändern.

Bereits 350.000 Euro gesammelt

Im Frühjahr 2020 soll das Brunnenbecken hergestellt werden, im Sommer die Skulptur stehen. „Wir sind voll im Plan“, sagt Petermann. Die Initiative habe bereits eine Reihe weiterer mündlicher Förderzusagen vorliegen, berichten Galen und Petermann. Dieses Geld werde fließen, sobald die Förderung in trockenen Tüchern ist.

Mit der Förderung würde die Initiative über 550.000 Euro verfügen, 350.000 Euro hat sie bereits jetzt zusammengetragen, darunter große, aber auch viele kleinere Spenden. Das Kunstwerk der renommierten US-Künstlerin Nicole Eisenman soll 600.000 Euro kosten. Den dauerhaften Betrieb des Brunnens soll eine Stiftung sicherstellen, die die Initiative zum gegebenen Zeitpunkt gründen will.

Skulptur-Projekte 2017: Eisenman-Brunnen erneut beschädigt

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  • Zum zweiten Mal wurde die Skulptur von Nicole Eisenman an der Kreuzschanze Opfer von Vandalismus – einer weiteren Gipsfigur wurde der Kopf fast abgetrennt. Foto: Matthias Ahlke
  • Zum zweiten Mal wurde die Skulptur von Nicole Eisenman an der Kreuzschanze Opfer von Vandalismus – einer weiteren Gipsfigur wurde der Kopf fast abgetrennt. Foto: Matthias Ahlke
  • Zum zweiten Mal wurde die Skulptur von Nicole Eisenman an der Kreuzschanze Opfer von Vandalismus – einer weiteren Gipsfigur wurde der Kopf fast abgetrennt. Foto: Matthias Ahlke
  • Zum zweiten Mal wurde die Skulptur von Nicole Eisenman an der Kreuzschanze Opfer von Vandalismus – einer weiteren Gipsfigur wurde der Kopf fast abgetrennt. Foto: Matthias Ahlke
  • Zum zweiten Mal wurde die Skulptur von Nicole Eisenman an der Kreuzschanze Opfer von Vandalismus – einer weiteren Gipsfigur wurde der Kopf fast abgetrennt. Foto: Matthias Ahlke
  • Zum zweiten Mal wurde die Skulptur von Nicole Eisenman an der Kreuzschanze Opfer von Vandalismus – einer weiteren Gipsfigur wurde der Kopf fast abgetrennt. Foto: Matthias Ahlke
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