Vortrag zur Sonderausstellung „Das Gehirn“
Blitzschnelle Botschaften und große Gewitter

Münster -

Dass unser Gehirn uns hin und wieder einen Streich spielt und uns Dinge anders wahrnehmen lässt, als sie sind, hat vermutlich jeder schon einmal erlebt. Wie und warum das genau funktioniert und wieso derartige „Fehler“ am Ende sogar eine Art Erfolgsgeheimnis sind, das erklärt Science-Slammerin Wiebke Schick am Dienstag (26. Februar) im LWL-Planetarium

Dienstag, 26.02.2019, 14:00 Uhr
Wiebke Schick erklärt, wie Informationen im Gehirn verarbeitet werden.
Wiebke Schick erklärt, wie Informationen im Gehirn verarbeitet werden.

Wann kann ich meinen Augen trauen, wann meiner Erinnerung, und warum ist die Fehlerquelle, die Arbeitsweise unserer Nervenzellen, gleichzeitig das Erfolgsgeheimnis unseres Gehirns? Alltägliche, aber gleichzeitig komplexe Fragen, die Dr. Wiebke Schick am heutigen Dienstag um 19.30 Uhr im Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Sentruper Straße 285, den Gästen näherbringen will.

Die bekannte Science-Slammerin präsentiert verständlich und unterhaltsam sowohl Grundlagenwissen als auch neueste Ergebnisse aus der Forschung über das Gehirn, das Gedächtnis und die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umgebung, wie es in der Ankündigung heißt.

Wiebke Schick spricht darüber, wie Informationen im Gehirn verarbeitet werden, wann und warum die Gedanken Abkürzungen nehmen und welche Folgen das für unsere Wahrnehmung der Welt hat. Ein wichtiges Thema ist dabei die räumliche Orientierung: Tiere wie Menschen müssen Assoziationen zwischen Orten und Ereignissen bilden, um an Ziele zu kommen und Gefahren zu vermeiden. Dafür sind auch Umwege und das Erkunden neuer Gebiete erforderlich, wie sie am Beispiel der Londoner Taxifahrer aus der Ausstellung zeigen wird.

Und auch die Folgen ungesteuerten Informationsflusses kennt sie aus eigener Erfahrung: Infolge eines Unfalls hat Wiebke Schick epileptische Anfälle und erklärt unter anderem auch bei Slams diese vielschichtige Erkrankung und ihre Folgen. Dadurch macht die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geoinformatik in Münster sowohl die Arbeitsweise der Nervenzellen als auch die Folgen von Eingriffen in diese Prozesse, zum Beispiel durch Medikamente, deutlich.

Zum Thema

Der Eintritt ist frei. Trotzdem wird eine Eintrittskarte benötigt, da die Sitzplatzanzahl eingeschränkt ist. Das Museum empfiehlt, die Karten bereits im Vorfeld an der Museumskasse abzuholen.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6421156?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Auswärtsniederlage: Preußen Münster unterliegt SV Meppen mit 1:3
Fußball: 3. Liga: Auswärtsniederlage: Preußen Münster unterliegt SV Meppen mit 1:3
Nachrichten-Ticker