Beliebtheit der Tatort-Teams
Münster top, Schweiger Flop

Münster -

Dass das „Tatort”-Team aus Münster in einer Umfrage auf dem ersten Platz landet, ist sicherlich keine Überraschung. Aber der Beliebtheitswert des Duos in einer aktuellen Forsa-Erhebung ist dann doch bemerkenswert.

Mittwoch, 06.03.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 17:43 Uhr
Beliebtheit der Tatort-Teams: Münster top, Schweiger Flop
Die nächste Folge mit Jan Josef Liefers (l.) und Axel Prahl ("Tatort: Spieglein, Spieglein") zeigt Das Erste am 17. März um 20.15 Uhr. Foto: WDR/Thomas Kost

Satte 91 Prozent der 1005 befragten „Tatort”-Gucker finden die Krimis mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl „sehr gut” bzw. „gut”. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die Forsa exklusiv für „TV Digital” durchgeführt hat.

Auch auf Platz zwei unter den Publikumslieblingen rangieren Ermittler aus Nordrhein-Westfalen: Die Kriminalhauptkommissare Ballauf und Schenk aus dem Kölner „Tatort” haben bei ihren Zuschauern offenbar ebenfalls ein Stein im Brett. Sie werden laut Umfrage gefolgt von den Bremern, die am 22.4. ihren letzten Fall „Wo ist mein Schatz geblieben?” lösen.  Die nächste Folge mit den Siegern Jan Josef Liefers und Axel Prahl („Tatort: Spieglein, Spieglein”) zeigt Das Erste am 17. März um 20.15 Uhr .

Münster-Tatort: Spieglein, Spieglein

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  • Raste mit dem Rad zum Nacht-Einsatz: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) schaut sich den Tatort an.

    Foto: WDR/Thomas Kost,
  • Morgentoilette nach der Nachtschicht im Polizei-Archiv: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l) und Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, r)

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  • In der Rechtsmedizin: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l), Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann, 2.v.l.), Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers), Silke Haller (ChrisTine Urspruch, r).

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  • Erstaunlich ähnlich: Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, rechts) beim Brillenvergleich.

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  • Silke Haller „Alberich“ (ChrisTine Urspruch) wird von Prof. Karl-Friedrich Börne (Jan Josef Liefers) verhört. Mirko Schrader (Björn Meyer).

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  • Frank Thiel (Axel Prahl, r) mit Mirko Schrader (Björn Meyer, l), der Urlaubsvertretung von Kommissarin Nadeshda Krusenstern.

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  • Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers), konzentriert im Polizeipräsidium.

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  • Kommissar Mirko Schrader (Björn Meyer) hat die Urlaubsvertretung von Kommissarin Nadeshda Krusenstern übernommen.

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  • Birgit Brückner (Kathrin Angerer) wirft einen Blick in den Rückspiegel.

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  • Unter Mordverdacht: Markus Timotschek (Ronald Kukulies) hat seine Haftstrafe abgesessen, jetzt wird er wieder verhört.

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  • Münsteraner Taxifahrer unter sich: Herbert Thiel (Claus D. Clausnitzer, r) zeigt seinem Kollegen Fritz Mertens (Wolfgang Packhäuser, l) die neuen Visitenkarten.

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  • Auf dem Handy von Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, r) schaut sich Frank Thiel (Axel Prahl, l) an, welche Bilder gerade im Internet kursieren: Er wurde fotografiert, wie er scheinbar lachend am Tatort steht.

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  • Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) mit Silke Haller (ChrisTine Urspruch, l) in der Rechtsmedizin.

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  • Silke Haller (ChrisTine Urspruch, l) und Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, r) sind im Polizeipräsidum – und nicht einer Meinung.

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  • Frank Thiel (Axel Prahl) und Prof. Karl-Friedrich Börne (Jan Josef Liefers) beim Renovieren nach einer durchgearbeiteten Nacht.

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  • Unter Druck: Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann).

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  • Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, r) und Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, l) an der JVA Münster.

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  • Sichten Video-Material: Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, l), Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, vorn), Silke Haller (ChrisTine Urspruch) und Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann, r).

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  • Befragung in der JVA: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, r) mit dem inhaftierten Sascha Kröger (Arnd Klawitter, l).

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  • Letzte Nacht in Haft: Sascha Kröger (Arnd Klawitter, l) mit dem JVA-Beamten Frank (Nicholas Bodeux, r).

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  • Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l) und Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, r) verlassen die JVA wieder, eine JVA-Beamtin begleitet sie.

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  • An „Vadderns“ Taxi: Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann, l), Silke Haller (ChrisTine Urspruch, 2.v.l.), Herbert Thiel (Claus D. Clausnitzer, 2.v.r.) und Kommissar Mirko Schrader (Björn Meyer, r).

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  • Verblüfft: Dieser Münsteraner (Axel Prahl) und seine Frau (Regine Schroeder) wundern sich, was vor ihrer Haustür los ist.

    Foto: WDR/Thomas Kost,

Schweiger-„Tatort” kam am schlechtesten an

Überwiegend „weniger gut” bzw. „schlecht” bewerteten die Befragten hingegen den Tatort mit Kinostar Til Schweiger . Auch Heike Makatsch ist den Zuschauern als Kommissarin nicht besonders positiv im Gedächtnis geblieben - ihr „Tatort” landet zusammen mit dem Schwarzwald-Team weit hinten in der Liste der bekanntesten Teams - noch unbekannter sind nur die Tatort-Ermittler aus Franken, Luzern und Dresden.

Tatort 2019: Ein Überblick über alle Teams

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  • Dorn und Lessing (WEIMAR): Vor vier Jahren haben sie schon einmal den Neujahrs-„Tatort“ gestellt, 2019 sind Christian Ulmen und Nora Tschirner wieder dran. „Der höllische Heinz“ heißt der Auftakt ins neue „Tatort“-Jahr. Im Herbst kommt laut MDR dann ein zweiter Fall für das stets in Wortgefechte verwickelte Ermittler-Pärchen.

    Foto: Anke Neugebauer
  • Ballauf und Schenk (KÖLN): Die Hauptkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk (Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär) sorgen stets für gute Einschaltquoten. Drei Fälle gibt es wieder laut WDR. Los geht es mit dem Fall „Weiter, immer weiter“ am 6. Januar, der mit einem tödlichen Straßenbahnunfall beginnt. Oder war die russische Mafia im Spiel?

    Foto: Martin Valentin Menke
  • Eisner und Fellner (WIEN): Beim Austro-„Tatort“ werden pro Jahr abwechselnd zwei oder drei Filme gezeigt, 2019 sollen es laut ORF wieder drei sein. Los geht es mit dem Fall „Wahre Lügen“ (13. Januar), in dem im Wolfgangsee eine erschossene deutsche Journalistin gefunden wird, die zuletzt an einer Geschichte über illegale Waffengeschäfte arbeitete. Es ist der 20. Fall mit Adele Neuhauser, die seit 2011 an der Seite von Harald Krassnitzer mitspielt. Krassnitzer als Moritz Eisner ist jetzt schon 20 Jahre dabei.

    Foto: Hubert Mican
  • Faber, Bönisch, Dalay und Pawlak (DORTMUND): Vom Ruhrgebietskrimi mit den Schauspielern Jörg Hartmann, Anna Schudt, Aylin Tezel und Rick Okon gibt es wieder zwei Krimis, laut WDR beide wohl in der ersten Jahreshälfte. Im ersten Fall mit dem Titel „Zorn“ (20. Januar) geht es um einen erschossenen früheren Bergmann. Im anderen Fall nehmen die Kommissare Ermittlungen in einer Klinik auf, nachdem eine Ärztin dort in der Notaufnahme unter einer Plastiktüte erstickte.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Stellbrink und Marx (SAARBRÜCKEN): Devid Striesow als Ermittler Jens Stellbrink hört auf. Der achte und letzte Fall namens „Der Pakt“ kommt am 27. Januar. Ein neues saarländisches Team mit fünf Ermittlern ist laut SR in Arbeit und soll „spätestens Mitte März“ vorgestellt werden.

    Foto: Manuela Meyer
  • Lindholm (HANNOVER): Maria Furtwänglers Figur wird strafversetzt vom LKA in Hannover zur Polizei in Göttingen. In den nächsten Krimis spielt Florence Kasumba mit, die auch schon in Hollywood im Actionfilm „Black Panther“ mitwirkte. Spät, aber immerhin: PoC-Power (People of Color) im beliebtesten TV-Format Deutschlands. Einstand der neuen Figur Anaïs Schmitz ist laut NDR am 3. Februar.

    Foto: NDR
  • Murot (WIESBADEN): Der nächste „Tatort“ mit Ulrich Tukur kommt laut HR wahrscheinlich am 17. Februar. In „Murot und das Murmeltier“ von Dietrich Brüggemann (Anspielung auf die US-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ von 1993, mit Bill Murray) durchlebt der Ermittler einen Tag mehrere Male. Der Film gewann schon vor TV-Ausstrahlung den Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen.

    Foto: Boris Roessler
  • Thiel und Boerne (MÜNSTER): Fans des beliebtesten „Tatort“-Teams - Kommissar Thiel und Prof. Boerne (Axel Prahl und Jan Josef Liefers) - mussten sich 2018 mit nur einem einzigen Fall begnügen. 2019 soll es aber sogar drei neue Münster-Krimis geben, wie es vom WDR heißt: „einer voraussichtlich im März und zwei im Herbst/Winter“. In einem der Krimis wird morgens eine Tote gefunden, die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann) zum Verwechseln ähnlich sieht. Außerdem gibt es einen Film, der in der Weihnachtszeit spielt.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Lürsen und Stedefreund (BREMEN): Die Schauspielerin Sabine Postel und ihr Kollege Oliver Mommsen hören auf. Postel ist nach 21 Jahren recht offen und kritisierte in der Programmzeitschrift „Auf einen Blick“ die hohe Ermittlerzahl beim „Tatort“: „Heute will offenbar fast jede Stadt ein Ermittlerpaar haben. Das finde ich problematisch.“ Der Abschiedsfilm von Kommissarin Inga Lürsen und Kollege Nils Stedefreund, „Wo ist nur mein Schatz geblieben?“, wird laut Radio Bremen wahrscheinlich „im ersten Quartal“ gesendet. Bis ein neues Team verkündet wird, brauche es „noch ein bisschen Zeit“.

    Foto: Christine Schröder
  • Janneke und Brix (FRANKFURT): Das Schauspielerduo Margarita Broich und Wolfram Koch ermittelt in einem Fall im nordhessischen Kassel. Der Stiefsohn eines TV-Talkers wurde getötet und zerstückelt. Der Film „Das Monster von Kassel“ kommt laut HR wohl Anfang April.

    Foto: Bettina Müller
  • Rubin und Karow (BERLIN): Das Hauptstadt-Team Rubin und Karow (Meret Becker und Mark Waschke) soll einmal im Frühjahr und einmal im Spätherbst zu sehen sein, wie es vom RBB heißt. Im einen Fall („Der gute Weg“) wird ausgerechnet Rubins Sohn Tolja (Jonas Hämmerle) in eine Schießerei involviert, als er gerade ein Praktikum bei der Streife absolviert. Im anderen Fall („Das Leben nach dem Tod“) wird ausgerechnet ein rätselhafter Nachbar von Karow tot aufgefunden.

    Foto: Gordon Muehle
  • Winkler, Gorniak und Schnabel (DRESDEN): Nach dem Ausstieg von Alwara Höfels bekommen Karin Hanczewski und Martin Brambach die 31 Jahre alte Cornelia Gröschel als Kommissarin Leonie Winkler an ihre Seite. In ihrem ersten Fall wird ein Serienmörder gejagt.

    Foto: Monika Skolimowska
  • Berg und Tobler (SCHWARZWALD): Nachdem beim dritten Schwarzwald-„Tatort“ Hans-Jochen Wagner alias Kommissar Friedemann Berg wegen Krankheit nicht dabei sein konnte, ist er beim Film Nummer vier 2019 wieder an Bord. Der Film „Für immer und dich“ kommt laut SWR „im ersten Halbjahr“.

    Foto: Alexander Kluge
  • Flückiger und Ritschard (LUZERN): In Luzern ist Zeit des Abschieds. Noch zwei Filme des aktuellen Teams kommen - im Frühjahr und im Herbst. Dann ist nach acht Jahren und 17 Filmen Schluss. Neue „Tatort“-Stadt wird ab Herbst 2020 Zürich. Verkündet wird das neue Züri-Team wahrscheinlich Anfang 2019, gedreht wird aber laut Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) erst Ende 2019 und Anfang 2020.

    Foto: Daniel Winkler
  • Batic und Leitmayr (MÜNCHEN): Die ergrauten Quotengaranten vom BR, Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec, kommen wieder mit drei Fällen. Im Film „Die ewige Welle“ ermitteln sie zum Beispiel an der bekannten Eisbach-Welle im Englischen Garten, im Krimi „One Way Ticket“ geht es um eine Schmugglerbande, die mit harmlos wirkenden Rentnern operiert.

    Foto: Hendrik Heiden
  • Voss, Ringelhahn, Goldwasser, Fleischer und Schatz (FRANKEN): Das seit 2015 einmal jährlich im Frühling ermittelnde BR-Team um Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) hat es diesmal mit einer Mordserie zu tun: In Bayreuth wird jede Stunde ein Mensch erschossen - ein Wettlauf gegen die Zeit. Gedreht wurde „Ein Tag wie jeder andere“ auch im Wagner-Festspielhaus.

    Foto: ARD
  • Falke und Grosz (HAMBURG/NORDDEUTSCHLAND): „Voraussichtlich im Frühjahr und am Ende des Jahres“ kommen laut NDR zwei Hamburger Fälle mit den Schauspielern Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz. In einem der Krimis schießt ein Heckenschütze auf einem Autohof auf einen Lkw-Fahrer und flieht unerkannt.

    Foto: Christine Schroeder
  • Borowski und Sahin (KIEL): Der Schleswig-Holstein-„Tatort“ mit Axel Milberg und Almila Bagriacik ist 2019 laut NDR nur einmal zu sehen, „im Frühjahr“, wie es heißt. Zwei Krimis seien „aus programmplanerischen Gründen leider nicht zu realisieren“.

    Foto: ARD/NDR
  • Lannert und Bootz (STUTTGART): Zwei Fälle aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt stehen an. Im einen Fall verdächtigen die beiden Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz (Richy Müller und Felix Klare) eine Altenpflegerin, Patienten umgebracht zu haben („Anne und der Tod“). Im zweiten Fall „Hüter der Schwelle“, inszeniert von Piotr Lewandowski („Götter wie wir“), geht es um einen mutmaßlichen Ritualmord auf einem Bergplateau vor den Toren Stuttgarts.

    Foto: Lino Mirgeler
  • Odenthal und Stern (LUDWIGSHAFEN): 2019 ist Ulrike Folkerts als dienstälteste Kommissarin Lena Odenthal 30 Jahre beim „Tatort“ dabei. Erst kommt ein Fall mit dem Titel „Maleficius“. Zum Jubiläum im Herbst gibt es dann einen Film, der noch gedreht werden muss. Laut SWR nimmt er auf den dritten Fall der Kommissarin aus dem Jahr 1991 Bezug: „Tod im Häcksler“. Ben Becker, der darin einen Polizeimeister namens Stefan Tries spielte, soll auch wieder dabei sein. Der Film damals (Regie: Nico Hofmann) führte zu Protesten, weil sich Pfälzer als arg provinziell dargestellt sahen.

    Foto: Sabine Hackenberg
  • Berlinger: Unklar ist, ob und wie es mit Kommissarin Ellen Berlinger (Heike Makatsch) weitergeht, nachdem sie bislang zweimal als Oster-Special (Ostermontag) lief - einmal 2016 („Fünf Minuten Himmel“ in Freiburg) und einmal 2018 („Zeit der Frösche“ in Mainz). „Momentan sind keine Folgen konkret in Planung“, heißt es vom SWR.

    Foto: Ziegler Film
  • Tschiller und Gümer (HAMBURG): Auch wenn es quotenmäßig zuletzt für Til Schweiger schlecht lief, geht es weiter. Allerdings nicht mehr mit Regisseur Christian Alvart und Autor Christoph Darnstädt, sondern mit Eoin Moore als Regisseur sowie Anika Wangard und Eoin Moore als Drehbuchautoren. Sie machten schon mehrmals den Rostocker „Polizeiruf 110“, den Schweiger eh für den besten „Tatort“ hält. „Geplant ist der Dreh für 2019, die Ausstrahlung ist 2020 angestrebt.“

    Foto: Gordon Timpen

Frauen sind die größeren „Tatort“-Fans 

Insgesamt schneiden fast alle Teams bei den Frauen besser ab. Besonders deutlich ist das im Fall von Bremen: 71 Prozent der Frauen finden das Team aus der Hansestadt an der Weser sehr gut oder gut, aber nur 58 Prozent der Männer. Auch die Kölner (81 zu 78 Prozent), die Münchener (70 zu 66 Prozent), die Wiener (67 zu 63 Prozent) und die Ludwigshafener (56 zu 51 Prozent) kommen bei den Frauen besser an. Genau andersherum ist es zum Beispiel im Fall von Dortmund (47 zu 49 Prozent) und Wiesbaden (29 zu 34 Prozent).

Axel Prahl und Jan Josef Liefers zum neuen Münster-Tatort "Schwanensee am Aasee"

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