Wohnungsnot
Ex-Finanzamt: AStA lässt nicht locker

Münster -

Der AStA der WWU ist in großer Sorge: Die Wohnungslage für Studenten ist dramatisch. Und wird jetzt noch verschärft.

Freitag, 08.03.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 08:49 Uhr
Das ehemalige Finanzamt an der Münzstraße: Der AStA hält es für falsch, dass hier Büros angesiedelt werden sollen.
Das ehemalige Finanzamt an der Münzstraße: Der AStA hält es für falsch, dass hier Büros angesiedelt werden sollen. Foto: kal

Den Wegfall von knapp 140 Wohnungen am Germania-Campus ( wir berichteten ) hält der AStA der Uni Münster für dramatisch mit Blick auf die Wohnungslage für Studierende. Am Germania-Campus enden die Verträge des Studierendenwerks mit dem Eigentümer der Immobilie, die Mieter müssen ihre Wohnungen wohl verlassen. „Das ist eine weitere Verschärfung der ohnehin desaströsen Lage auf dem Münsteraner Wohnungsmarkt“, sagt Luca Horoba aus dem AStA-Referat für Soziales und Wohnraum.

Der AStA macht in seiner Pressemitteilung aber dem Studierendenwerk keinen Vorwurf. Was hier fehle, sei die ausreichende Finanzierung der Studierendenwerke. „Wir haben konstruktive und vernünftige Vorschläge in die Diskussion eingebracht. Da fehlt an vielen Stellen im Moment noch die planerische Weitsicht und einfach der Wille.“ sagt Paula Aguilar Sievers, ebenfalls Referat für Soziales und Wohnraum.

Demo für mehr bezahlbaren Wohnraum

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  • Am Mittwoch (10. Oktober) demonstrieren rund 50 Menschen auf der Windthorststraße für mehr Wohnraum für Studierende. Der AstA der WWU hatte zu der Demonstration aufgerufen.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • „Weil Wohnheime saniert werden, fallen viele Wohnmöglichkeiten weg“, sagte Luca Horoba, AStA-Referent für Soziales und Wohnen, vor der Demonstration.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Mit vielen kreativen Schildern machen diese Studentinnen ihrem Ärger Luft.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Kreativ waren die Plakat-Schreiber allemal.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt
  • Studenten gehen für Wohnraum auf die Straße Foto: Pjer Biederstädt

Das alte Finanzamt an der Münzstraße würde sich zum Beispiel hervorragend für studentischen Wohnraum eignen, meint Horoba weiter. Jetzt müsse ein Ruck durch die anderen Interessenten gehen, eigene Ansprüche hintenanzustellen und den Weg für eine Nutzung als Wohnraum frei zu machen.

Auch die Juso-Hochschulgruppe stößt in einer Pressemitteilung in dasselbe Horn: „Die Pläne im ehemaligen Finanzamt Teile der Prüfungsverwaltung unterzubringen, sind ein riesiger Fehler und ein vollkommen falsches Signal“.

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