Münster-Barometer 2019
Verhaltener Beifall für „Tempo 30“

Münster -

Seit dem 1. Februar gilt auf etlichen innerstädtischen Hauptstraßen Tempo 30, um den Lärmschutz zu verbessern. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme polarisiert die Münsteraner. 

Sonntag, 10.03.2019, 09:06 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 14:10 Uhr
Münster-Barometer 2019: Verhaltener Beifall für „Tempo 30“
Lärmschutz auf Münsters Straßen mit Tempo 30. Foto: Stadt Münster

Insgesamt 58,3 Prozent der Befragten beurteilen den Schritt eher positiv, viele davon nehmen dabei die tendenziell neutrale Position drei auf der Skala von eins bis sechs ein. 16,9 Prozent finden den Schritt sehr sinnvoll, annähernd ebenso viele (15,6 Prozent) aber „überhaupt nicht sinnvoll“. Unter 40-Jährige können der neuen Tempo-Regel mehr abgewinnen als ältere Jahrgänge.

Nicht überraschend: Die Wähler der Grünen sehen den Schritt positiver als Anhänger anderer Parteien. Münsteraner, die bevorzugt per Rad oder Bus unterwegs sind, sind hier aufgeschlossener als jene, die überwiegend Auto fahren.

Das Fahrrad bleibt das meist genutzte Verkehrsmittel der Münsteraner. 51 Prozent fahren innerhalb der Stadt meistens mit dem Rad.

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Foto: Jürgen Christ

Zum Thema

Beim Münster-Barometer werden Meinungstrends ermittelt. Die repräsentative Umfrage wird in der Regel zweimal jährlich im Auftrag unserer Zeitung von der Forschungsgruppe Bema am Institut für Soziologie der Uni Münster durchgeführt. Diesmal wurden zwischen dem 18. Februar und dem 1. März 813 Interviews mit in Münster Wahlberechtigten geführt. Die Auswahl der Teilnehmer ergibt sich aus einer Zufalls-Auswahl von münsterischen Festnetz-Telefonnummern. Die Forschungsgruppe Bema gewährleistet, dass die Teilnehmer eine für die Stadt-Bevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und andere Merkmale repräsentative Gruppe darstellen. Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön!

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