The Australian Pink Floyd Show in der Halle Münsterland
Mehr kann man als Tribute-Band nicht erreichen

Münster -

Zum Verwechseln ähnlich: The Australian Pink Floyd Show hat die Rock-Legenden am Sonntag in der Halle Münsterland enorm originalgetreu wieder aufleben lassen. Nur statt des fliegenden Schweins kam ein anderes Tier auf die Bühne.

Montag, 11.03.2019, 12:20 Uhr
Begleitet von einer imposanten Lichtshow ist The Australian Pink Floyd Show in der Halle Münsterland den Rock-Legenden einmal mehr erstaunlich nahe gekommen.
Begleitet von einer imposanten Lichtshow ist The Australian Pink Floyd Show in der Halle Münsterland den Rock-Legenden einmal mehr erstaunlich nahe gekommen. Foto: Jörn Krüßel

Wenn die Originale nicht mehr können oder wollen, muss es eben anders gehen. Die Australian Pink Floyd Show bewies am Sonntagabend in der Halle Münsterland zum wiederholten Male, warum sie die populärste Tribute-Band der Welt ist.

Wenn Pink-Floyd-Gitarrenlegende David Gilmour im Sommer seine gesamte Gitarrensammlung unter den Hammer bringen wird, ist dies für Fans auch eine weitere Tür, die sich schließt um den wahren Pink-Floyd-Sound aus der Hand des Meisters erleben zu können. Ob sich Steve Mac, seines Zeichens Leadgitarrist bei der Australian Pink Floyd Show, diesen Termin in den Kalender eingetragen hat, ist nicht bekannt. Es wäre aber auch gar nicht nötig, denn was die Australier mit ihrer Liveshow erreichen, ist wohl einzigartig und an Authentizität nicht zu überbieten.

So viel Lokalkolorit muss sein

Und hier lohnt sich genaues Hinsehen und -hören: Mit großer Liebe zum Detail werden die Hauptmerkmale der originalen Liveshows wiederbelebt: Der Lehrer von „The Wall“ wächst bedrohlich über die Köpfe der Zuschauer, Laser strahlen in allen Farben, nur das fliegende Schwein ist hier ein aufblasbares Känguru – soviel Lokalkolorit muss sein.

The Australian Pink Floyd Show

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  • Zum Verwechseln ähnlich: The Australian Pink Floyd Show hat die Rock-Legenden am Sonntag in der Halle Münsterland enorm originalgetreu wieder aufleben lassen. Foto: Jörn Krüßel
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  • Zum Verwechseln ähnlich: The Australian Pink Floyd Show hat die Rock-Legenden am Sonntag in der Halle Münsterland enorm originalgetreu wieder aufleben lassen. Foto: Jörn Krüßel
  • Zum Verwechseln ähnlich: The Australian Pink Floyd Show hat die Rock-Legenden am Sonntag in der Halle Münsterland enorm originalgetreu wieder aufleben lassen. Foto: Jörn Krüßel

„All that you love“ ist das Motto ihrer zwölften Produktion, die sie wieder rund um den Globus führt, zielsicher auch immer wieder nach Münster. Eine Zeile aus „Dark Side of the Moon“, aber auch ein Verweis auf die Setlist, die keine Wünsche offen lässt. Die großen Konzeptalben der 1970er-Jahre nehmen freilich den meisten Raum ein, doch auch Abseitigeres wie „Careful with that Axe Eugene“ wird lustvoll zelebriert.

Dass die einzelnen Personen bei Pink Floyd schon immer hinter der Musik zurück getreten sind, ist für die Musiker aus Down Under natürlich ein Vorteil. Das Spiel mit Bildern und Symbolen haben sie sich bis ins Detail abgeschaut, und so ertappt man sich nicht nur einmal mit einer wohligen Gänsehaut, wenn sich Klangteppiche wie bei „Shine on you crazy Diamond“ in die Halle ausbreiten oder das berühmte „Comfortably Numb“-Gitarrensolo das Konzert erdbebengleich beendet.

Als Verneigung vor den Originalen haben die Australier es geschafft, selbst zu einem Original zu werden. In der Welt der Tribute-Bands kann man mehr wohl nicht erreichen.

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