Notfallszenario bis ins Clemenshospital
Rettungskräfte üben „Massenanfall von Verletzten” an der Stadthalle Hiltrup

Münster -

Die Feuerwehr Münster, das Deutsche Rote Kreuz und das Clemenshospital haben am Samstag einen Großeinsatz geübt. Simuliert wurden dabei die Rettungsmaßnahmen nach einer Explosion in der Stadthalle Hiltrup.

Samstag, 23.03.2019, 10:40 Uhr aktualisiert: 23.03.2019, 17:47 Uhr
Notfallszenario bis ins Clemenshospital: Rettungskräfte üben „Massenanfall von Verletzten” an der Stadthalle Hiltrup
Foto: Claus Röttig

Die Passanten warfen besorgte Blicke auf die Stadthalle Hiltrup: Gellende Sirenen hallten vom Dach, während offensichtlich Schwerverletzte von Feuerwehrleuten herausgetragen wurden. Draußen warteten die Sanitäter des Roten Kreuzes schon mit Tragen und Verbandsmaterial darauf, die teils schwersten Wunden zu versorgen.

Doch was auf den ersten Blick wie eine Katastrophe aussah, entpuppte sich bei genauer Betrachtung als Übung: Denn das Rote Kreuz trainiert zusammen mit den Mitgliedern der Feuerwehr den Ernstfall, einen „Massenanfall von Verletzten”, kurz MANV. Gleich 15 Verletzte galt es zu versorgen.

Die Besonderheit lag dabei nicht nur in der Übung an der Stadthalle Hiltrup, sondern danach ging es im Clemenshospital noch weiter. Denn während eine normale Trainingseinheit an der Stelle beendet wird, wenn es an den Transport von Verletzten zu den Krankenhäusern geht, mussten sich die Ärzte im Clemenshospital sowie alle Mitarbeiter auf das Schlimmste einstellen. Teams wurden gebildet, die erste Aufnahme ebenfalls trainiert, genau so wie die krankenhausinternen Vorgaben für einen solchen MANV.

Rettungsübung an der Stadthalle Hiltrup

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  • Die Feuerwehr Münster, das Deutsche Rote Kreuz und das Clemenshospital haben in Hiltrup einen Großeinsatz geübt.

    Foto: Claus Röttig
  • Simuliert wurden dabei die Rettungsmaßnahmen nach einer Explosion in der Stadthalle.

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  • Die Einsatzkräfte übten die Rettung und Versorgung von Verletzten sowie den Transport in das Clemenshospital mit anschließender Individualversorgung im Krankenhaus.

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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder der Übung.

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Es wurden sogenannte Schockräume eröffnet, die sich sofort nach der erste Sichtung um die Verletzten kümmerten – und diese auch sofort in den eventuell notwendigen Operationssaal weiterleiteten. Doch dort war dann endgültig Übungsende. „Wir werden keine Operation simulieren, wohl aber das notfallmäßige Röntgen und alle anderen Maßnahmen, die nötig sind”, hieß es vom Clemenshospital.

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