Juwi-Fest in Münster
Der Mythos lebt auch 2019

Münster -

Beschwerden über Lärm schienen das Ende des Juwi-Festes in Münster zu bedeuten. Jetzt findet die 45. Auflage allerdings doch statt – mit einigen Änderungen.

Montag, 25.03.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 07:03 Uhr
Das Juwi-Fest 2019 findet nicht mehr wie in der Vergangenheit am Juridicum statt; hier ein Bild aus dem Jahr 2018.
Das Juwi-Fest 2019 findet nicht mehr wie in der Vergangenheit am Juridicum statt; hier ein Bild aus dem Jahr 2018. Foto: Corinna Wehr

Monatelang stand die Zukunft des traditionsreichen Juwi-Festes, das von Studenten der wirtschaftswissenschaftlichen und juristischen Fakultät organisiert wird, in den Sternen. Dutzende von Beschwerden über Lärm im vergangenen Jahr ließen die 45. Auflage 2019 in weite Ferne rücken. Doch jetzt steht fest: Es wird auch in diesem Jahr ein Juwi-Fest geben – zwar anders als bisher, aber es geht weiter. Der Feier-Mythos bleibt am Leben.

Neuer Wochentag, neuer Ort, neue Zeit

Am 25. Mai findet die Traditionsveranstaltung nun statt. Und damit erstmals an einem Samstag. In der Vergangenheit war der Donnerstag der Tag der Tage im und um das Juridicum herum. Bekannte Bands wie die H-Blockx oder Revolverheld, Musiker wie Samy Deluxe oder DJ Robin Schulz heizten dem studentischen Publikum auf der Bühne ein.

Allerdings zieht das Fest um, wie die Veranstalter auf ihrer Facebook-Seite mitgeteilt haben: Das Festival findet auf der durch die Vorverkauf-Events der vergangenen Jahre bekannten Wiese am Schloss statt. Allerdings die legendäre Aftershowparty bis in die frühen Morgenstunden dürfte indes Geschichte sein: Denn die 45. Auflage, die die Organisatoren als Juwi-Jubiläum bezeichnen, findet offiziell in der Zeit zwischen 13 und 22 Uhr statt. Das dürfte der Beschwerde-Flut geschuldet sein, die das Ordnungsamt im Zuge der Veranstaltung 2018 erreicht hat.

Damals hieß es vonseiten der Behörde klipp und klar: „Eine Genehmigung wird es darum für das Juwi-Fest in der bisherigen Form nicht mehr geben.“ 5000 Besucher hatten zusammen mit neun Bands so kräftig gefeiert, das dem Festival das letzte Stündlein geschlagen schien.

Zahlreiche Gespräche führten zur Fortsetzung

In der Zwischenzeit hat es offenbar zahlreiche Gespräche zwischen der organisierenden Juwi-Fest GmbH, der Universität und dem Ordnungsamt gegeben. Im Januar dieses Jahres jedenfalls verdichteten sich die Anzeichen, dass es doch noch weitergehen könnte. Auch Pläne für eine Verlegung des Festes auf den Schlossplatz machten bereits die Runde.

Beim einen oder anderen dürfte der neue Veranstaltungsort Wehmut auslösen. Doch dafür versprechen die Organisatoren allen Besuchern, dass sie kostenlos auf das Gelände kommen und die „tollen Musikacts“ genießen können.

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