Erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne
Trafostation wird zum interkulturellen Treffpunkt

Münster -

Am 1. Mai geht es los – dann öffnet der interkulturelle Treff „Trafostation“ seine Pforten. Die Initiatoren basteln bereits an einem Programm, das die unterschiedlichsten Zielgruppen zusammenbringen soll.

Donnerstag, 28.03.2019, 08:00 Uhr
Nedal Georges vom Projekt „elbén“ vor der Trafostation am Buddenturm.
Nedal Georges vom Projekt „elbén“ vor der Trafostation am Buddenturm. Foto: kal

Durchbruch für den interkulturellen Treff „Trafostation“: Nachdem bei einer Crowdfunding-Kampagne ausreichend Geld gesammelt werden konnte, wird er am 1. Mai an der Ecke Schlaunstraße/Bergstraße seine Pforten öffnen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, berichtet Nedal Georges . Der 29-Jährige ist Initiator des mehrfach ausgezeichneten Projekts „elbén“, das mit dem Verkauf des syrischen Gerichts Manakish eine Brücke zwischen syrischen Flüchtlingen und Deutschen bauen will. Hinter dem Projekt „Trafostation“ steht zudem der münsterische Unternehmer Michael Kortenbrede von „Bayti – hier“.

Bereits während der Skulptur-Projekte 2017 war die Trafostation ein beliebter Treffpunkt, später nutzten das Münster-Modell und die Brunnen-Initiative die Räumlichkeiten. Nun also zieht hier ein interkultureller Treff ein – im Erfolgsfall auf Dauer, wie Nedal Georges betont.

Zielgruppe: alle Münsteraner

„Begegnungsstätte mit begleitender Gastronomie“ lautet der offizielle Name des Treffpunktes, der täglich ab 12 Uhr öffnen und abends um 22 Uhr schließen wird. „Am Programm basteln wir noch“, berichtet Georges, der in Münster studiert. Unter anderem sind Konzerte und Lesungen geplant. Nach der Eröffnung am 1. Mai soll das Programm am 6. Mai starten. Zielgruppe seien alle Münsteraner, Studenten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Senioren und Geflüchtete. Letztere werden auch einen Teil der Belegschaft stellen, sagt Georges. So sollen sie die Möglichkeit erhalten, die deutsche Sprache zu lernen.

„Unser Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen“. betont er – unter dem Motto „Fremde kommen, Freunde gehen“. Damit möglichst viele Fremde kommen, gibt es für das Team bis zum 1. Mai noch eine Menge zu tun – den Besuchern soll nämlich ein ansprechendes Umfeld geboten werden.

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