Dominikanerkirche wird saniert
Der Baustellen-Kran soll pendeln

Münster -

Das Pendel von Künstler Gerhard Richter ist ein Besuchermagnet. Es steht in der Dominikanerkirche, die ab Mai saniert. Und auch davor kreist bald der Hammer.

Mittwoch, 10.04.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 21:52 Uhr
Doppelbaustelle an der Salzstraße: Das ehemalige Schuhhaus „Marcus“ (l.) wird entkernt und abgerissen, die Dominikanerkirche saniert und erweitert.
Doppelbaustelle an der Salzstraße: Das ehemalige Schuhhaus „Marcus“ (l.) wird entkernt und abgerissen, die Dominikanerkirche saniert und erweitert. Foto: Oliver Werner

Weit über 250. 000 Besucher haben das Kunstwerk von Gerhard Richter in der Dominikanerkirche bereits gesehen. Und das Pendel bewegt sich zumindest in diesem Jahr vorerst noch weiter, auch wenn die Dominikanerkirche ab Mitte Mai eingerüstet und zur Baustelle wird. Das barocke Baudenkmal wird für 3,7 Millionen Euro saniert und erweitert, es bekommt ein teils neues Dach aus handgeformten roten Dachziegeln.

Direkt gegenüber dem Kircheneingang haben die Entkernungsarbeiten für den Abriss des ehemaligen Schuhhauses „Marcus“ begonnen, der Anfang Mai folgen wird. Eine Erbengemeinschaft hatte das alte Schuhhaus Düttmann an die Familie Lohmann verkauft, die unter anderem den Gebäudekomplex am Alten Fischmarkt gebaut und die frühere Dresdner Bank an der Königsstraße  saniert hat. Die Familie Zumnorde musste ihre beiden „Marcus“-Filialen an der Ludgeristraße bündeln.

Richter-Pendel der Öffentlichkeit übergeben

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Wer im Herbst 2020 in den viergeschossigen Klinkerneubau mit den markanten Natursteinfaschen gegenüber der Dominikanerkirche einzieht, teilen die neuen Besitzer noch nicht mit. Einzelhandel ist in der Lage immer eine Option. Es wäre auch keine Überraschung, wenn es am beliebten Richter-Kunstwerk ein gastronomischer Betrieb sein würde.

Die Besonderheit: Beide Baustellen beginnen und laufen über Monate parallel. Sie sind nur durch die schmale Julius-Voos-Gasse, die von der Salzstraße zum Alten Steinweg führt, voneinander getrennt. Da habe sich eine gemeinsame Baustellenlogistik angeboten. „Die Stadt und der Investor des Geschäftshauses nutzen nicht nur gemeinsam den Baukran in der Salzstraße“, sagt Projektleiterin Annegret Mantke vom Amt für Immobilienmanagement. Auch die Baustellen-Einrichtung steht beiden Teams zur Verfügung. Der große Durchgang wird ab Ende April für Monate gesperrt. Nur durch einen Tunnel, der durch den Giebel direkt an der Dominikanerkirche führt, kommen Fußgänger durch.

Gerhard Richter in der Dominikanerkirche

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Die Klinkerfassade und die Dachziegel der profanierten Kirche werden saniert. Um Platz zu schaffen, wird die Sakristei im Hof ab Herbst um eine Etage aufgestockt und einen Neubau erweitert. So entstehen Abstellflächen, Raum für Catering, Garderoben und WC-Anlagen. Die Kirche bekommt zudem einen kleinen Aufzug.

Mit dem neuen Geschäftshaus gegenüber soll die Aufenthaltsqualität an der Julius-Voos-Gasse deutlich gesteigert werden, sagt Architekt Jörg Preckel.

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