Probesanierung des Schlosses hat begonnen
Das erste Fenster ist restauriert

Münster -

Das erste Fenster am denkmalgeschützten Schloss ist restauriert. Der erste Bauabschnitt soll bis November fertiggestellt sein. Im Südflügel geht es los.

Donnerstag, 11.04.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 11.04.2019, 14:48 Uhr
Die Schloss-Sanierung hat am Südflügel begonnen.
Die Schloss-Sanierung hat am Südflügel begonnen.

In dieser Woche ist die Probesanierung des denkmalgeschützten Schlosses der Universität gestartet. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW ( BLB NRW ) lässt zunächst am Südflügel die Fenster und die Fassade herrichten. Die Sanierung des gesamten Gebäudes wird folgen, so die Pressemitteilung des BLB. Laut Planung soll der erste Bauabschnitt bis Anfang November 2019 fertiggestellt sein.

Die Fenster- und Fassadensanierung ist dringend erforderlich. „Wir freuen uns, dass wir nun mit der Sanierung starten können“, so Markus Vieth, technischer Leiter der Niederlassung Münster des BLB NRW. „Gemeinsam mit einem münsterischen Architekturbüro, der Universität als Nutzer des Gebäudes und der Denkmalpflege haben wir ein Sanierungskonzept erarbeitet, das wir nun zunächst am Südflügel erproben.“ Das Konzept wird auch die im Dachbereich des Schlosses nistenden Mauersegler berücksichtigen. Sie werden in der Brutzeit nicht gestört.

Es werden am Südflügel zunächst die Keller- und Sockelbereiche abgedichtet und neue Lichtschächte eingebaut. Anschließend wird die Fassade nach und nach eingerüstet, um die jeweiligen Fenster und eine Fassadenabschnitt sanieren zu können.

Die historischen Fensterflügel werden ausgebaut und in einer Werkstatt sorgfältig aufgearbeitet, das heißt von altem Lack befreit, bei Bedarf repariert und mehrfach mit weiß pigmentiertem Leinöl bestrichen. Ein Fenster wurde bereits restauriert und wieder eingesetzt, berichtete Uni-Kanzler Matthias Schwarte am Mittwoch dem Uni-Senat. Die Fensterrahmen werden vor Ort auf dieselbe Art und Weise restauriert. Für die Zeit der Restaurierung verlassen die vom Ausbau betroffenen Universitätsbeschäftigten (insgesamt rund 30 Mitarbeiter) abschnittsweise ihre Büros und ziehen in einen nahe gelegenen Büro-Container. Nach rund 30 Tagen sollen die Büros wieder bezogen werden können.

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