Hauptzollamt Münster zieht positive Bilanz für 2018
Zöllner sichern 1,82 Milliarden Euro

Münster -

Die rund 500 Beschäftigten des Hauptzollamtes Münster blicken mit Leiterin Astrid Scholz auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Die Einnahmen konnten im Vergleich zum Vorjahr von 1,75 Milliarden auf 1,82 Milliarden Euro gesteigert werden.

Dienstag, 16.04.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 16.04.2019, 20:26 Uhr
Das Hauptzollamt Münster trieb in 2018 mehr Steuern ein als ein Jahr zuvor.
Das Hauptzollamt Münster trieb in 2018 mehr Steuern ein als ein Jahr zuvor. Foto: pd

Auch die Bekämpfung von Produktpiraterie, Rauschgiftschmuggel, Schwarzarbeit und Lohndumping zählten laut Angaben des Hauptzollamtes zu den Aufgaben des vergangenen Jahres. Denn im Fokus, so der Zoll, stünden nicht nur die Sicherung staatlicher Einnahmen, sondern auch der Schutz von Wirtschaft und Umwelt sowie der Schutz der Bürger. „In dieser erfolgreichen Arbeit sehe ich in allen Bereichen das hohe Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Scholz .

Branntweinsteuer-Aufkommen legt deutlich zu

Im Detail setzen sich die Gesamteinnahmen aus 298,7 Millionen Euro Einfuhrumsatzsteuer (Vorjahr: 304,5 Millionen), 738,6 Millionen Euro Kraftfahrzeugsteuer (Vorjahr: 735,9 Millionen), 60,3 Millionen Euro an Zöllen (Vorjahr: 57,7 Millionen), welche direkt dem Haushalt der Europäischen Union zufließen, sowie dem Gesamtaufkommen an Verbrauchsteuern in Höhe von 725,9 Millionen Euro (Vorjahr: 648,7 Millionen) zusammen. Verbrauchsteuern sind Steuern auf den Ge- oder Verbrauch von Waren. Aufkommensstärkste Verbrauchsteuer war wie im vergangenen Jahr die Energiesteuer mit 346,5 Millionen Euro (Vorjahr: 342,2 Millionen), gefolgt von der Branntweinsteuer mit 206 Millionen Euro (Vorjahr: 156,9 Millionen).

Einnahmen durch Kaffeesteuer steigen

Darüber hinaus verbuchte das Hauptzollamt Münster Kaffeesteuer in Höhe von 102,7 Millionen Euro (Vorjahr: 91,8 Millionen) und 66,2 Millionen Euro Stromsteuer (Vorjahr: 54,6 Millionen). Im Bereich der Alkopop-, Bier-, Tabaksteuer und Steuern auf Schaumwein- und Zwischenerzeugnissen wurden Einnahmen in Höhe von 4,3 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 3,2 Millionen).

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