FH-Studenten forschen in Bulgarien – und treffen dort Steinmeier
Mit dem Präsidenten im Café

Münster -

Dr. Sebastian Kurtenbach und Studierende des Fachbereichs Sozialwesen der FH Münster arbeiten zurzeit für ein Roma-Projekt im bulgarischen Plovdiv. In der Kulturhauptstadt Europas war jetzt auch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier zu Gast – und hatte Zeit und Interesse, sich mit den Studierenden aus Münster über ihre Arbeit zu unterhalten.

Mittwoch, 17.04.2019, 20:00 Uhr
FH-Studierende aus dem Projekt Soziale Arbeit erläuterten Bundespräsident Frank Walter Steinmeier in der bulgarischen Stadt Plovdiv ihre Arbeit über Armutsmigration.
FH-Studierende aus dem Projekt Soziale Arbeit erläuterten Bundespräsident Frank Walter Steinmeier in der bulgarischen Stadt Plovdiv ihre Arbeit über Armutsmigration. Foto: bpa Jesco Denzel

Dr. Sebastian Kurtenbach und die Studierenden im Projekt „Soziale Arbeit in transnationalen Sozialräumen“ trafen sich in einem Café in der Plovdiver Innenstadt. Für das Gespräch änderte der Bundespräsident sein Besuchsprogramm in der bulgarischen Stadt, berichtet Kurtenbach, der den Kontakt zum Bundespräsidialamt gesucht hatte.

Die Studierenden, die in Plovdiv Feldforschung für innereuropäische, armutsgeprüfte Migration betreiben, schilderten Steinmeier ihre ersten Eindrücke und sprachen über die Herausforderungen, die sie als Sozialarbeiter in ihrem Berufsleben haben werden. Im Stadtteil Stolipinovo von Plodiv lebt die größte Roma-Community der EU. Viele der Roma wandern in den Duisburger Stadtteil Marxloh und die Dortmunder Nordstadt aus. In dem Gespräch mit dem Bundespräsidenten ging es vor allem um das Thema Armut.

Die Studierenden berichteten Steinmeier von ihren Eindrücken – mit dem Tenor, dass sie ein solches Ausmaß an Armut in Europa nicht erwartet hätten. David Uekötter drückte es so aus: „Einen Roma-Stadtteil zu betreten ist, wie wenn man eine unsichtbare Grenze überschreitet.“

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