Dreharbeiten an der Nordsee
Wilsberg ermittelt im Sommer wieder auf Norderney

Münster -

Gleich fünf neue Folgen der beliebten ZDF-Reihe „Wilsberg“ werden in diesem Jahr gedreht. Im Sommer ermittelt das Team um Hauptdarsteller Leonard Lansink zum zweiten Mal auf der Nordseeinsel Norderney.

Mittwoch, 17.04.2019, 19:26 Uhr
Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink am Mittwoch im Antiquariat Solder an der Frauenstraße.
Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink am Mittwoch im Antiquariat Solder an der Frauenstraße. Foto: kal

Das Wilsberg-Team zieht es im Sommer zum zweiten Mal an die Nordseeküste. Nach der Folge „Moderney“, die vor einem Jahr mehr als acht Millionen Fernsehzuschauer vor die Bildschirme lockte, wird es auf der Insel Norderney mit den Kollegen der ZDF-Krimireihe „Friesland“ erneut gemeinsam einen Fall lösen. Das verriet Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink am Mittwoch am Rande der Dreharbeiten für zwei weitere Folgen in Münster.

Damit gibt es in diesem Jahr gleich fünf neue Wilsberg-Fälle: „Vaterfreuden“ und „Der Leibwächter“, die bis Ende April vor Ort in Münster gedreht werden, den Norderney-Fall sowie zwei Folgen, für die die Schauspieler im Winter vor der Kamera stehen. „Vier weitere Fälle stehen 2020 an“, sagt Lansink, der auch nach 67 Folgen keine Anzeichen von Wilsberg-Müdigkeit zeigt: „Ich werde dabei sein, solange es ohne Rollator geht“, frotzelte er am Mittwoch vor dem Antiquariat Solder , wo er sich mit Roland Jankowsky alias Kommissar Overbeck der Presse stellte – und außerdem für Selfies mit seinen Fans zur Verfügung stand.

Dreharbeiten für zwei neue Wilsberg-Folgen

Fortsetzung nach Ostern

Und ja, auch das gibt es noch im Zeitalter von Facebook und Instagram: Menschen, die ein Autogramm wollen. „Was kriegst Du dafür bei Ebay?“, erkundigte sich Lansink. Die schlagfertige Antwort: „25 Euro.“ Wilsberg: „Eine Autogrammkarte von mir wurde dort kürzlich für 3,50 Euro angeboten.“

Wilsberg-Dreharbeiten in Münster

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  • Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink und Roland Jankowsky alias Kommissar Overbeck drehen derzeit in Münster gleich zwei neue Folgen der beliebten ZDF-Krimireihe.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Am Gründonnerstag gehen die Dreharbeiten in Münster weiter – erneut vor dem Antiquariat Solder an der Frauenstraße. Danach hat das Team erst mal Osterpause.

    Foto: Matthias Ahlke
  • In diesem Jahr gibt es gleich fünf neue Wilsberg-Fälle:

    Foto: Matthias Ahlke
  • Vaterfreuden“ und „Der Leibwächter“, die bis Ende April vor Ort in Münster gedreht werden, den Norderney-Fall sowie zwei Folgen, für die die Schauspieler im Winter vor der Kamera stehen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Am Montag saßen die Schauspieler Roland Jankowsky (l., Overbeck) und Rita Russek (Kommissarin Anna Springer) bei Filmarbeiten vor dem Café „Herr Hase“ an der Gertrudenstraße Ecke Studtstraße.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Wilsberg-Dreharbeiten im Kreuzviertel.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Wilsberg-Dreharbeiten in Münster Foto: Matthias Ahlke
  • Wilsberg-Dreharbeiten in Münster Foto: Matthias Ahlke
  • Wilsberg-Dreharbeiten in Münster Foto: Matthias Ahlke
  • Wilsberg-Dreharbeiten in Münster Foto: Matthias Ahlke
  • Wilsberg-Dreharbeiten in Münster Foto: Matthias Ahlke

Am Gründonnerstag gehen die Dreharbeiten in Münster weiter – erneut vor dem Antiquariat Solder an der Frauenstraße. Danach hat das Team erst mal Osterpause. Lansink fährt mit seiner Frau an die Ostsee. „Zu den Schwiegereltern. Spaß haben, die Freizeit mit den Hunden genießen.“ Und wo wird Jankowsky die Feiertage verbringen? „Ich bin auf den friesischen Inseln. Lesereise mit der Familie. Für die Kleinen gibt es gefärbte Eier“, sagt der Overbeck-Darsteller und schiebt hinterher: „Selbst gefärbte Eier.“

Am Dienstag nach Ostern folgt dann Teil zwei der Dreharbeiten in Münster. Von der Stadt werde in den beiden Folgen einiges zu sehen sein, verspricht eine Produktionsmitarbeiterin. Wann die beiden Folgen „Vaterfreuden“ und „Der Leibwächter“ im ZDF ausgestrahlt werden, steht noch nicht fest.

Krimidrehorte vom Tatort und Wilsberg

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  • Das Antiquariat Solder dient als Dreh- und Angelpunkt von Wilsberg.

    Foto: Markus Lehmann
  • Bei Wilsberg und im Tatort eignet sich der Aasee für dramatische Auftritte und um eine Leiche unter- und auftauchen zu lassen.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Aaseitenweg ist auch ein bekannter Drehort.

    Foto: Peter Imkamp
  • Der Allwetterzoo diente dem Tatort-Team bereits als Drehort.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auch der Alte Steinweg ist hin und wieder im Fernsehen zu sehen.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch grüne Umgebung schützt im Film nicht vor Verbrechen.

    Foto: Julia Erdmann
  • Die Diözesanbibliothek diente bereits als Bankgebäude oder Firmenzentrale.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch der Erbdrostenhof wurde schon zum Drehort.

    Foto: Markus Lehmann
  • Prinzipalmarkt und Lambertikirche sind stets untrügliche Zeichen dafür, dass auch wirklich in Münster gedreht wurde.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch im LWL Museum am Domplatz haben die TV-Spürnasen schon ermittelt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Die Steinbrücke, die am Spiekerhof über die Aa führt, war ebenfalls schon ein Drehort.

    Foto: Peter Imkamp
  • Wilsbergs Kumpel Ekki Thalkötter geht in "Münsters Finanzamt" seinen beruflichen Pflichten als Steuerprüfer nach.

    Foto: Annika Wienhölter
  • Der Stadthausturm spielte im Tatort und bei Wilsberg bereits zentrale Rollen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Stubengasse war ebenfalls schon Drehort für Tatort und Wilsberg.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Überwasserkirche rückt recht häufig ins Bild, unter anderem, weil Wilsberg "sein" Antiquariat direkt gegenüber hat.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Prinzipalplatz von Münster ist immer ein Teil im Tatort und Wilsberg Krimi.

    Foto: Markus Lehmann
  • Auch von diesem Winkel aus wird der Prinzipalplatz gerne genutzt.

    Foto: Markus Lehmann
  • In Münsters Szene-Hafen ist Wilsbergs Patentochter als Rechtsanwältin tätig.

    Foto: Markus Lehmann
  • Der Friedensaal diente schon als Drehort für beide Krimis.

    Foto: Markus Lehmann
  • Das Amtsgericht musste in den älteren Wilsberg-Folgen als Stadtverwaltung herhalten.

    Foto: Markus Lehmann
  • Dieses Universitätsgebäude dient im Wilsberg als Polizeirevier.

    Foto: Markus Lehmann
  • Bei einem Tatort wurde der Hafen-Kran in einer Schluss-Szene verwendet.

    Foto: Markus Lehmann
  • Der alte Sitz des Aschendorff-Verlages diente im Tatort als eine Großbäckerei.

    Foto: Markus Lehmann
  • Im Bankhaus Lampe war im Tatort ein Priesterseminar untergebracht.

    Foto: Markus Lehmann
  • Auch die Redaktionszentrale der WN war schon Drehort für eine Wilsberg-Folge.

    Foto: Markus Lehmann
  • Das Universitätsschloss wird gerne als Drehort von beiden Münsterkrimis verwendet.

    Foto: Markus Lehmann
  • Der Domplatz ist ein gern genutzter Hintergrund für beide Krimis.

    Foto: Markus Lehmann
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