Neue Fahrradständer
„Wellenbrecher“ auf der Windthorststraße

Münster -

Starke Bügel zum Anlehnen: Die Stadt installiert 52 neue Fahrradständer auf der Windthorststraße. Damit soll dem alltäglichen Chaos Einhalt geboten werden.

Dienstag, 23.04.2019, 17:07 Uhr aktualisiert: 23.04.2019, 17:12 Uhr
Neue Fahrradständer: „Wellenbrecher“ auf der Windthorststraße
Bauarbeiter installierten am Dienstag (23. April) die Fahrradständer an der Windthorststraße. Foto: Oliver Werner

Insgesamt 52 neue Fahrrad-Anlehnbügel werden zurzeit auf einer Seite der Windthorststraße zwischen dem Hauptbahnhof und der Engelenschanze installiert. Diese Bügel bieten 100 Rädern und mehr Platz. Jörn Ludwig vom städtischen Amt für Mobilität und Tiefbau bezeichnet die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder als Wellenbrecher.

Mit Hilfe dieser Bügel wollen die Planer das bisherige Räderchaos auf der Windthorststraße entzerren. Gleichzeitig versprechen sie sich von den Leezenbügeln, dass mehr Durchgänge für Fußgänger bleiben. Zusätzlich sollen noch Bänke aufgestellt werden. Zeitgleich wird die Windthorststraße gereinigt. Insgesamt geht Ludwig inklusive der neuen LED-Beleuchtung von einer Investition von rund 20 000 Euro aus. Bis Mitte Mai soll die Maßnahme beendet sein.

Fahrrad-Situation am Hauptbahnhof Münster

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  • Bis Ende Januar 2018 war hinter diesem Zaun an der Bremer Straße Platz für knapp 1.800 Fahrräder. Für die Bauarbeiten an der Ostseite des Hauptbahnhofs musste der Bereich geräumt werden. Bis zur geplanten Fertigstellung der neuen Gebäude in zwei Jahren müssen die Radfahrer auf alternative Stellplätze ausweichen.

    Foto: Christine Bader
  • Im Hamburger Tunnel hat die Stadt Münster Mitte 2017 Doppelstockständer für 400 Fahrräder aufgestellt. Diese können den Bedarf allerdings noch lange nicht decken.

    Foto: Christine Bader
  • Zu Stoßzeiten ist es schwer, einen regulären Stellplatz zu finden. Außer den Doppelstockständern im Hamburger Tunnel gibt es nur die Radstation als überdachte Abstell-Alternative. Aber auch diese ist regelmäßig ausgebucht.

    Foto: Christine Bader
  • Die Fahrradflut vor dem Hamburger Tunnel prägt seit langem das Bild auf der Vorderseite des Hauptbahnhofes.

    Foto: Christine Bader
  • Pläne, Fahrradparkplätze im Parkhaus Bahnhofsstraße einzurichten, hat die Stadt Münster wieder verworfen. Stattdessen muss der Berliner Platz als Stellplatz herhalten.

    Foto: Melina Liethmann
  • Am Berliner Platz reihen sich die Fahrräder an- und aufeinander.

    Foto: Melina Liethmann
  • Die offiziellen Stellplätze reichen längst nicht für alle Leezen: Wer „wildparkt“ läuft Gefahr, abgeschleppt zu werden. Wiederfinden kann man sein Fahrrad bei der Fahrradfundstelle am Industrieweg.

    Foto: Melina Liethmann
  • In der Hektik den Zug zu erwischen, passiert auch mal das ein oder andere Missgeschick.

    Foto: Melina Liethmann
  • Auch Fußgänger bekommen die Fahrradparkplatz-Knappheit zu spüren. Viele Radler weichen auf den Gehweg aus.

    Foto: Melina Liethmann
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