Benefizveranstaltung der Domfreunde
Virtuos nicht nur auf der Klaviatur

Münster -

Sophia Lewerenz ist 13 Jahre alt und ein musikalisches und vielfach preisgekröntes Ausnahme-Talent am Klavier. Das stellte sie eindrucksvoll unter Beweis während der Benefizveranstaltung für das große Modernisierungs- und Umbauprojekt der Kinder- und Jugendmedizin im Franziskus-Hospital. Welchen Fußballverein sie am besten findet, gab sie auch preis.

Freitag, 26.04.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 26.04.2019, 17:44 Uhr
Sophia Lewerenz begeisterte am Flügel mit Interpretationen der Klavierwerke von Chopin und Scarlatti.
Sophia Lewerenz begeisterte am Flügel mit Interpretationen der Klavierwerke von Chopin und Scarlatti. Foto: Matthias Ahlke

„Das mit dem Wunderkind höre ich nicht so gerne.“ Sophia Lewerenz , mit erst 13 Jahren ein musikalisches und vielfach preisgekröntes Ausnahme-Talent, bleibt weder am Flügel noch im Interview eine Antwort schuldig. Das Publikum im Franz-Hitze-Haus begeistert die junge Bremerin mit Interpretationen der Klavierwerke von Chopin und Scarlatti. Und das für einen guten Zweck: Die Domfreunde hatten zur Benefizveranstaltung für das große Modernisierungs- und Umbauprojekt der Kinder- und Jugendmedizin im Franziskus-Hospital eingeladen.

Im Interview mit WN-Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann berichtet Sophia über ihren Alltag, der morgens um 5.45 Uhr mit dem Aufstehen beginnt und der sie schon vor der Schule an den heimischen Flügel führt, an dem dann im weiteren Tagesverlauf bis zu fünf Stunden lang geübt wird.

Spontan Stadion-Besuch versprochen

Die sympathische Pianistin ist bereits seit drei Jahren Jungstudierende an der Hochschule für Künste in Bremen – und leidenschaftlicher Fan des Fußball-Bundesligisten SV Werder. Klaus Abel, Geschäftsführer des Franziskus-Hospitals, versprach der Musikerin zum Dank spontan einen Stadion-Besuch in Bremen.

Chefarzt Dr. Michael Böswald stellte das 12 Millionen Euro schwere Franziskus-Projekt vor, das insgesamt Spenden in Höhe von gut drei Millionen Euro benötigt. Den zweiten Kultur-Teil des Abends bestritt Norbert Nientiedt, der aus seinem Buch „Tu doch was“ bewegende Begegnungsgeschichten vortrug und sich dabei von der Ehrenvorsitzenden der Domfreunde, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, unterstützen ließ.

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