Gewinner der Aktion „Sauberes Münster“
Ausgezeichnete Lokalhelden

Münster -

Insgesamt 13 800 Münsteraner beteiligten sich an der Aktion „Sauberes Münster 2019“. Ein neuer Rekord. Die Gewinner wurden ausgelost und erhielten jetzt ihre Geldpreise.

Sonntag, 19.05.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 20.05.2019, 09:58 Uhr
Ausgelost wurden die Gewinner der Aktion „Sauberes Münster 2019“, die aus den Händen von Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson und dem Betriebsleiter der Abfallwirtschaftsbetriebe, Patrick Hasenkamp, ihre Preise erhielten.
Ausgelost wurden die Gewinner der Aktion „Sauberes Münster 2019“, die aus den Händen von Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson und dem Betriebsleiter der Abfallwirtschaftsbetriebe, Patrick Hasenkamp, ihre Preise erhielten. Foto: gh

Insgesamt 389 Gruppen und Einzelpersonen aus Münster haben bei der Aktion „Sauberes Münster 2019“ mitgemacht. „80 mehr als im vergangenen Jahr“, freute sich Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson . 32 Tonnen Abfall sammelten die Lokalhelden, die im April in Grünanlagen, auf Straßen und Plätzen in Münster unterwegs waren. Eigentlich hätten sie alle einen Preis verdient, meinte die Schirmherrin der Aktion, doch das Los hat entschieden. Die glücklichen Gewinner waren am Freitag zu Gast bei den Abfallwirtschaftsbetrieben und freuten sich über ihre Preise.

Viele engagierte Bürger nahmen nicht das erste Mal an der Reinigungsaktion teil. So auch Elmar Leiblein. Er war rund um das Schloss unterwegs und füllte vier Müllsäcke. Der Münsteraner, der in seinem Leben viel in der Welt herumgekommen sei und den der Müll immer gestört habe, wie er sagt, bat den Betriebsleiter der Abfallwirtschaftsbetriebe, Patrick Hasenkamp , vielleicht mehr Papierkörbe aufzustellen.

Constanze Rode sammelte zum dritten Mal ebenfalls im Bereich Schloss. Die Mutter von zwei Kindern freute sich, dass sie unter anderem auf dem Spielplatz am Krummer Timpen und auf dem Parkplatz am Juridicum aufräumen konnte. Anstrengend seien die vielen Zigarettenkippen gewesen, berichtete sie.

Mit zwei Gruppen schwärmte die Kita „Am Edelbach“ in Coerde aus. Stellvertretend freuten sich Finn, Melina und Leon als kleine Abordnung über 150 Euro. Laurenz dagegen vertrat mit seiner Mutter Carmen Forsmann die Nachbarschaft „Stiegkamp“ in Roxel. „Die Leute schmeißen einfach alles weg“, regte sich der Zehnjährige auf. Mit 40 Teilnehmern war die Initiative unterwegs. Nächstes Jahr seien sie wieder dabei, versprach Laurenz.

Rund 30 Sammler schwärmten für die Ortsgemeinschaft Lütkenbeck aus. Ein Dorn im Auge sind den Bewohnern vor allem alte Plakate, die am Bahndamm in Lütkenbeck einfach weggeworfen werden.

Auf der Müllspur waren auch vier Klassen der Martinischule im Umfeld der Stiftsherrenstraße. 250 Euro bekam die Schülerabordnung mit ihren Begleiterinnen Silvia Vogel-Schulte und Anne van gen Hassend.

Vilhjalmsson lobte die Aktion als ein Musterbeispiel für bürgerschaftliches Engagement. Eigentlich sei eine solche Müllaktion unnötig, wenn sich jeder Verursacher Gedanken machen würde, meinte Patrick Hasenkamp.

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