Am 25. Mai auf der Sentruper Höhe
Skelette, Wald und Laser: „Lange Nacht“ im Naturkundemuseum

Münster -

Am kommenden Samstag lädt das LWL-Naturkundemuseum auf der Sentruper Höhe zu einer „Langen Nacht“ ein. Den Besuchern wird ein umfangreiches Programm geboten.

Montag, 20.05.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 21.05.2019, 17:50 Uhr
Bei der „Langen Nacht“ im LWL-Museum für Naturkunde wird ein reichhaltiges Programm gezeigt – mit Blicken hinter die Kulissen des Museums und Planetariums.
Bei der „Langen Nacht“ im LWL-Museum für Naturkunde wird ein reichhaltiges Programm gezeigt – mit Blicken hinter die Kulissen des Museums und Planetariums. Foto: LWL/Oblonczyk/NASA

Welche Technik steckt hinter den Shows im Planetarium – und wie werden eigentlich die Dinos, Säugetiere und Vögel für die Ausstellungen vorbereitet? Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Samstag (25. Mai) unter dem Motto „Verzaubert“ alle Interessierten zu einer „Langen Nacht“ in das LWL-Museum für Naturkunde in Münster ein. Die Besucher haben von 19 bis 24 Uhr die Gelegenheit, das Naturkundemuseum und sein Planetarium neu zu entdecken und Einblicke in die Arbeitsweise des Museums zu bekommen. Ein reichhaltiges Programm mit Live-Musik, einem Zauberer, Spezial-Shows im Planetarium, „literarischen Leckerbissen“, Infoständen, Blicken hinter die Kulissen und mehr wartet auf die Museumsgäste, heißt es in der Ankündigung.

Ob ein Streifzug durch die Ausstellungen allein oder mit der Museumskuratorin in einer Führung, ein Gespräch mit Mitarbeitern – während der „Langen Nacht“ gibt es im gesamten Museumsbereich verschiedene Aktions- und Informationsstände die neben den eigentlichen Ausstellungen besucht werden können. Der Zauberkünstler Michael Sondermeyer bietet „magisches Entertainment“ mit Wortwitz und Situationskomik.

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster

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  • Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt unter anderem die Dauerausttellung "Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel".

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Entree in die Ausstellung "Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel". Allen voran geht hier der Wasserbüffel.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Modell eines Allosaurus

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Täuschend echt: ein Neandertaler.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Deinonychus antirrhopus

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bär

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eisvogel

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Biber

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein etwa zweijähriger Wolf, der am 3. April 2017 nahe Petershagen angefahren wurde.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Museumsmalerin Beatrix Clement malt die erstellt die Dioramen, die im LWL-Naturkundemuseum in Münster die Ausstellungen zieren.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Museum befindet sich neben dem Allwetterzoo

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Entree in die Ausstellung "Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel". Allen voran geht hier der Wasserbüffel.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wolf

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Elch, lebte einst ebenfalls in Westfalen

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Entree in die Ausstellung "Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel". Allen voran geht hier der Wasserbüffel.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wollhaariges Mammut

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der seinerzeit letzte Wolf - geschossen am 19. Januar 1835 bei Ascheberg-Herbern.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein etwa zweijähriger Wolf, der am 3. April 2017 nahe Petershagen angefahren wurde.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großer Bereich widmet sich Dinosauriern

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Allosaurus fragilis

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Deinonychus antirrhopus

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tyrannosaurus rex

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  • Skelett eines etwa 20-jährigen Pottwal-Männchens

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  • Protorosaurus speneri

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  • Ambulocetus

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  • Longisquama insignis

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  • Modell eines Allosaurus

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Modell eines Allosaurus

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  • Anchirnis huxleyi

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  • Schneehase und Polarfuchs

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Fennek

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  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Museumsmalerin Beatrix Clement malt die erstellt die Dioramen, die im LWL-Naturkundemuseum in Münster die Ausstellungen zieren.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier

Das Singer-Songwriter-Projekt Hanna Meyerholz unterhält die Besucher in den Ausstellungshallen mit Musik. Die Schauspielerin Beate Reker wird den Besucherinnen Auszüge aus ihren literarischen Rundgängen vortragen. Aber auch hinter den Kulissen gibt es einiges zu entdecken: Die zoologische Präparation bietet einen Blick in die zoologische Werkstatt an und zeigt am Informationstisch in der Ausstellungshalle, wie Tierdermoplastiken angefertigt werden und was unter der Tierhaut steckt.

An einem Infostand wird den Museumsgästen außerdem die regionale Tierwelt in „Wildes im Wald“ vorgestellt. Das Fotofallenprojekt zeigt Unerwartetes vor der Linse und erklärt, wie die Forschung mit Lockstoffen neugierige Waldbewohner vor die Kamera bringt. Wer schon immer mal wissen wollte, wie aus einem Skelettfund im Boden ein fertiges Ausstellungsstück wird, kann den geologischen Präparatoren bei der Arbeit an einem Schwimmsaurier über die Schulter schauen. Die neue Technik des Planetariums stellt sein Leiter vor und zeigt den Gästen, was die neuen Projektoren alles leisten können. Später am Abend gibt es dann noch ein „Best of“ der Musikshows und die Lasershows des Planetariums zu sehen.

Zum Thema

Tickets (10/5 Euro) gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse. Infos unter '  591 60 50.

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